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COPA NEWS |
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Das lebende Spiel
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Tacuarembo - Am kommenden Spieltag verschlägt es den Totengräber in die Hauptstadt nach Montevideo. Die Mannschaft reist zwei Tage früher an, weil sich der Totengräber privat noch einiges anschauen will. Unter anderem ist ein Besuch in einem Literaturzirkel geplant. "Was er dafür vorbereitete?", wird der Totengräber auf der Pressekonferenz gefragt. "Aktuelle lese ich "Die Kunst des Krieges" von Sunzi. Ein wirklich lehrreiches Buch, für jeden Trainer.", antwortet der |
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Totengräber.
"Aber heißt der Autor nicht Sun Tzu?", fragte ein Reporter nach. Ein weiterer Reporter wirft ein: "Nein, der heißt Sun Zi!". Vielleicht lässt sich diese Frage ja in der Hauptstadt klären. "Was ich sonst noch mache? Wir sind in der Hauptstadt Uruguays, natürlich geht es für die Mannschaft nach dem Spiel nach McDonalds. Sowas gibt es im beschaulichen Tacuarembo nicht. Ich habe der Mannschaft versprochen, wenn ihr drei Punkte holt, bekommt jeder ein Happy Meal." |
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26.04.2026 10:14 -
Totengräber Chrille -
Tacuarembó FC
(0.3 TK)
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So schnell kann es gehen
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Düsseldorf - Noch vor einer Woche stand die Fortuna vor zwei schwierigen Aufgaben gegen Teams aus der oberen Tabellenspitze. Nun geht es plötzlich gegen zwei Teams, die sich eher am unteren Ende der Tabelle befinden. Zwei schwere Heimspiele stehen vor der Tür. Die Hertha aus Berlin steht aktuell auf einem Abstiegsplatz und muss dringend punkten. Die Bremer hingegen stehen aktuell über dem |
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Strich, sind aber noch sehr TK stark. Trotz Heimvorteil, alles andere als Selbstläufer für die Fortuna. Beide gegnerische Trainer tauchen auch in der Oddset Wette auf. Das sind demnach Meisterschaftskandidaten, mit denen man es zu tun bekommt. Perdito, Verantwortlicher Trainer in Bremen steht sogar an der Spitze der Fux- und Schafliste. Als Top Fux. Das wird alles andere als leicht, kommenden Freitag. |
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26.04.2026 10:02 -
Chrille -
Fortuna Düsseldorf
(0.3 TK)
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Zwei Gesichter, ein Team: Marist sorgt für Show
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Palmerston North Marist bleibt sich treu – und liefert weiterhin Spiele mit ganz eigener Dramaturgie. Beim Auswärtsspiel gegen Team Wellington setzte es eine knappe 0:1-Niederlage, bei der man sich am Ende wohl selbst am meisten ärgerte. Chancen waren da, doch entweder fehlte die letzte Präzision oder – wie ein mitgereister Fan scherzhaft meinte – „der Ball hatte einfach keine Lust reinzugehen“.
Ganz anders dann der Auftritt im Heimspiel |
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gegen Hawke’s Bay United. Vor heimischer Kulisse zeigte Marist ein deutlich entschlosseneres Gesicht und gewann souverän mit 3:0. Diesmal funktionierte plötzlich alles: Chancenverwertung, Spielkontrolle und auch die Defensive stand stabil. Man hatte fast den Eindruck, als hätte jemand vor dem Anpfiff heimlich den „Schalter“ umgelegt.
So bleibt Marist ein Team, das zwischen Frust und Spielfreude pendelt – aber genau das macht sie derzeit so unterhaltsam. |
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26.04.2026 08:13 -
Mr. Reethi -
Palmerston North Marist
(0.3 TK)
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Dallas zwischen Spektakel und Stillstand
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Der FC Dallas zeigt sich weiter als echtes Überraschungspaket – allerdings eines mit zwei völlig unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Beim Auswärtsspiel gegen die Atlanta Silverbacks präsentierte sich das Team von Coach El Campeche in Torlaune und feierte einen verdienten 4:2-Erfolg. Offensiv spielfreudig, effektiv vor dem Tor und mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit ausgestattet, ließ man dem Gegner kaum Luft zum |
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Atmen.
Ganz anders dann das Bild im Heimspiel gegen Real Salt Lake. Trotz Unterstützung der eigenen Fans wollte der Funke diesmal nicht so recht überspringen. Am Ende stand ein eher ernüchterndes 1:1, bei dem vor allem die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.
Dallas bleibt damit schwer einzuschätzen – zwischen Offensivfeuerwerk und Ladehemmung scheint aktuell alles möglich. Genau das macht die Texaner aber auch so unberechenbar. |
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26.04.2026 08:02 -
El Campeche -
FC Dallas
(0.3 TK)
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Ende einer Ära in Ried
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Eine lange Ära geht zu Ende – Josko, Hersteller für Fenster und Türen, verlängert den Sponsorenvertrag mit den Riedern nicht. Damit verschwindet ab kommender Saison ein Name aus dem Vereinsbild, der den Klub über viele Jahre hinweg geprägt hat. „Josko“ war mehr als nur ein Sponsor, es war ein fixer Bestandteil der Identität.
In Ried möchte man nun neue Wege gehen, was sich bereits mit der Verpflichtung von Trainer Dr. Calakmul zu Beginn dieser Saison abzeichnete. Frischer Wind sollte her – doch bislang blieb der erhoffte Effekt aus. Mit |
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bereits 12 Gegentoren stellt man die anfälligste Defensive der Liga und findet sich folgerichtig am Tabellenende wieder. Ein Fehlstart, der Fragen aufwirft.
Dr. Calakmul selbst zeigt sich dennoch kämpferisch: „Die Liga hat sich extrem gewandelt, offenbar hat mir das Jahr in Portugal nicht nur neue Eindrücke, sondern auch einige Herausforderungen mitgegeben. Wir arbeiten hart daran, uns wieder zu stabilisieren.“
Die kommenden Spiele werden richtungsweisend sein – denn in Ried weiß man: Aufbruchsstimmung allein reicht nicht, es müssen auch Ergebnisse her. |
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26.04.2026 07:55 -
Dr. Calakmul -
SV Josko Ried
(0.3 TK)
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Weiß doch keiner wer der Babo ist!
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3 Spieltage und 2 ZAT’s später sind die Spurs bereits auf Tabellenplatz 12. Im echten Leben oder in Saison 42 eigentlich kein Problem. Nur hier in Saison 43, Copas Neuauflage, bedeutet das kein anderes Team mehr tiefer steht als das eigene Team. „Wissen die denn nicht wer hier der Babo ist?“ empörte sich der Pepeke Babacan und meinte dabei natürlich den Trainer des FC Middlesborough. |
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„Trainer die keine Nachnamen haben, sind mir sowieso nicht geheuer. Schließlich sind wir keine Madonnas, Drakes oder Lady Gagas. Also wie konnte das passieren?“, verstand Babacan die Welt in diesem Moment nicht. „Es ist wie es ist, schlimmer geht es gerade nicht. Ab jetzt geht es aber mit Sicherheit nach oben. Das kann ich Ihnen sagen,“ sagte er noch und verschwand in die Umkleidekabine. |
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25.04.2026 23:37 -
Pepeke Babacan -
Tottenham Hotspur
(0.3 TK)
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Die Schule von Montevideo
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MONTEVIDEO - Der Presseraum ist kein Raum mehr, sondern ein schwebender Hörsaal ohne Wände. Bücher atmen leise auf dem Tisch: Cicero flüstert in vergilbten Seiten, Ovid verwandelt Wörter in Vögel, Vergil zeichnet mit Staub Linien in die Luft, und Epikur lächelt aus einer Ecke, als hätte er das alles längst vorhergesehen. Der Rauch steigt nicht nach oben – er sinkt, kringelt sich wie ein zweifelnder Gedanke zurück zur Erde. Der Aschenbecher gleicht einem kleinen, erschöpften Vulkan.
César Luis Menotti sitzt darin wie ein Dozent der Zwischenwelt, halb Trainer, halb Orakel. Seine Stimme scheint nicht gesprochen zu werden, sondern sich aus dem Raum selbst zu lösen.
«Ein Sieg, der nicht mit schönem Fussball erspielt wurde, ist kein echter Sieg.»
Ein Raunen, das sich wie ein Wind durch trockenes Gras bewegt.
«Ars longa, vita brevis.» Die Worte hängen kurz in der Luft, bevor sie sich auflösen. «Fussball ist das schöne Spiel – und wir sind nicht seine Spieler, sondern seine Hüter. Pulchritudo ante omnia.»
Die Reporter – oder sind es Schüler? Pilger? – notieren nicht, sie zeichnen unsichtbare Linien in ihre Hefte.
Ein Reporter erhebt sich, doch sein Stuhl bleibt sitzen.
«El Maestro Menotti… stimmt es, dass Ihr Trainerkollege Ramírez behauptet, Sie wollten in Montevideo einen |
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Literaturzirkel gründen?»
Menotti schweigt. Seine Augen folgen etwas, das niemand sonst sehen kann – vielleicht einer unsichtbaren Formation, vielleicht einer Idee, die gerade geboren wird.
«Ja… eine interessante Idee… nein, mehr als das…» Er lächelt kaum merklich. «In der Antike gab es die Schule von Athen. Warum also nicht… die Schule von Montevideo? Ein Ort, an dem Pässe wie Verse sind und Taktik wie Tragödie. Mens sana in corpore sano – doch wer sagt, dass der Körper nicht auch ein Spielfeld ist?»
Der Rauch nickt zustimmend.
Ein anderer Reporter – oder Schatten – fragt: «Ein Kommentar zum nächsten Spiel gegen Tacuarembó FC und ihren Trainer… Totengräber Chrille?»
Ein leises Knistern geht durch die Bücher. Vergil schlägt sich selbst zu.
Menotti neigt den Kopf.
«Eine faszinierende Persönlichkeit… ja. Er versteht den Tod des Spiels – wir verstehen sein Leben.»
Kurze Pause.
«Sie hatten einen guten Start. Aber bei uns wird nichts geschenkt. Fortuna audaces iuvat.»
Er lehnt sich zurück. Für einen Moment scheint es, als würde der Raum verschwinden.
«Die Mannschaft… beginnt zu verstehen. Nicht mich – das Spiel.»
Ein letzter Satz, kaum hörbar: «Und das Spiel beginnt… uns zu träumen.» |
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25.04.2026 20:40 -
César Luis Menotti -
Club Nacional de Football
(0.3 TK)
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Rovaniemi wer?
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Turku - Während die letzten Schneeflocken eines harten Winter leise vom Himmel fallen, ist die Stimmung in der Geschäftsstelle von Turin Palloseura bestens. Schallendes Gelächter ist zu hören ob der "ridiculous" Töne aus Rovaniemi. "Rovaniemi wer?", hört man Trainer Champ Champion sagen. "Haben die überhaupt eine Profimannschaft? Vor allem scheint man dort noch an den Weihnachtsmann zu glauben. Das |
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wird ihnen auch nichts helfen, wenn sie nur noch unsere Rücklichter aus der ferne sehen werden". Der Saisonstart in bei Turun Palloseura ist jedenfalls geglückt, jetzt wird man sich die Tabelle mal so langsam von oben aus anschauen.
"Die Mannschaft versteht immer mehr mein Siegersystem, ich bin begeistert", sind die letzten Worte von Champ Champion, bevor man in der Geschäftsstelle wieder in schallendes Gelächter ausbricht. |
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25.04.2026 15:35 -
Ridiculous -
Turun Palloseura
(0.3 TK)
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Zamalek News (Nr. III) – Meister aus dem Stadion gefegt! Euphorie zurück!
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KAIRO – Nach dem pomadigen, lustlosen Saisonauftakt vor einer Woche präsentiert sich Zamalek am zweiten Spieltag plötzlich wie ausgewechselt – oder zumindest wie kurzfristig wachgeküsst. Im heimischen Cairo International Stadium feierte man einen fulminanten 3:0-Sieg gegen den amtierenden Meister ENPPI Kairo.
Trainer Marco van Basten, den man vor einer Woche noch in den sozialen Netzwerken symbolisch zum Teufel jagen wollte, wird nun wieder als „grosser Heilsbringer“ gefeiert – ägyptische Fussballlogik in Reinform: zwischen Messias und Sündenbock liegen exakt 90 Minuten und ein Abpfiff.
Die nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Spieltag mit dem Gastspiel bei El Gouna FC.
Dort regiert der legendäre Silvan Leibnits – Keksbaron, |
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Herausgeber der Gizeh Gazette, die mittlerweile zuverlässiger in der Verspätung ist als die Deutsche Bahn, und selbstverständlich Erfolgstrainer in Personalunion. Wobei auch hier die Millionen der Familie Sawiris nicht vergessen werden dürfen, die dieses fussballerische Hochglanzprojekt am Roten Meer erst ermöglichen – irgendwo zwischen Vision, Wüstenstaub und Kapitalregen.
Auf die Frage nach dem kommenden Duell antwortete van Basten gewohnt diplomatisch-nichtssagend: „Es freut mich, dass Leibnits noch hier ist. Das wird ein spannendes und interessantes Duell.“
Wie immer die üblichen Phrasen des holländischen Pharaos – viel Inhalt, wenig Substanz, perfekt gebügelt für die Pressekonferenz zwischen zwei Tassen Kaffee und drei Weltformeln des Fussball-PRs. |
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25.04.2026 15:31 -
Marco Van Basten -
Zamalek SC
(0.3 TK)
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Seongnam im Sinkflug – Latour hebt lieber Champagnergläser
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SEONGNAM– Während Seongnam Ilhwa Chunma sportlich gerade im freien Fall Richtung Tabellenkeller rauscht, scheint Trainer HP Latour vor allem eines zu perfektionieren: das stilvolle Ignorieren von Niederlagen.
Drei Pleiten in Serie, letzter Tabellenplatz – doch wo andere Trainer Taktiktafeln wälzen, setzt Latour offenbar auf ganzheitliche Krisenbewältigung im Nachtleben von Seoul. Augenzeugen berichten von einem Auftritt in einem Nobelclub, der eher an ein Casting für ein K-Pop-Video erinnerte als an die Vorbereitung eines abstiegsbedrohten Teams. Champagner floss in Strömen, während die Defensive von Seongnam weiterhin löchriger bleibt als ein Schweizer Käse – was immerhin zur Herkunft des Trainers passt.
Doch damit nicht genug: Hinter den Kulissen brodelt die Gerüchteküche heftiger als jeder koreanische Feuertopf. Latour soll bereits an seiner Fluchtstrategie arbeiten und angeblich |
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diskret mit seinem Ex-Klub Júbilo Iwata verhandeln. Diskret – also ungefähr so diskret wie ein Trainer, der nachts mit einer kleinen Entourage leicht bekleideter Begleiterinnen aus einem Club torkelt.
Weniger amüsiert zeigt sich hingegen Vereinspräsident und Oberhaupt der Vereinigungskirche Sun Myung Moon. Der soll Berichten zufolge zwischen Zorn und Fassungslosigkeit pendeln – und vermutlich zum ersten Mal ernsthaft darüber nachdenken, ob göttlicher Beistand auch bei Trainerentlassungen hilft.
Latours eigener Kommentar zur Lage? Erwartungsgemäss… speziell. Beim Verlassen des Clubs, irgendwo zwischen Mitternacht und moralischem Sonnenaufgang, liess er verlauten:
„Moon soll mal bessere Spieler besorgen… Für wen hält der sich – für den Papst?“
Man könnte meinen, bei Seongnam brennt der Baum. Latour allerdings scheint lieber das Feuerwerk daneben zu geniessen. |
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25.04.2026 14:33 -
Hanspeter Latour -
Seongnam Ilhwa Chunma
(0.3 TK)
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HURRA JUVENTUS (No. III) – Ein neuer Wind?
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TORINO In der unnötig luxuriösen Mannschaftskabine von Juventus, wenige Stunden nach der desaströsen Auswärtsniederlage gegen Atalanta. Trotz frühlingshafter Temperaturen scheint ein unglaubliches Unwetter zu toben. Ein Hurrikan aus italienischen Fluchwörtern hallt durch die heiligen Hallen – so heftig, dass selbst ein ruppiger LKW-Fahrer aus dem Veneto erröten würde.
Paolo Rossi: «Was seid ihr nur für unglaubliche Lappen? Kein Ehrgefühl, kein Stolz! Und dann dieser Koopmeiners…» Er schaut ihn direkt an. «So eine leere Flasche habe ich noch nie im Kader gehabt – und bei uns hat sogar mal Felipe Melo gespielt. Auf jeder Position habe ich den eingesetzt: Flügel, offensives Mittelfeld, Innenverteidigung… Überall ein Desaster. Selbst als Fahrer unseres Mannschaftsbusses könnte man ihn nicht gebrauchen – den Bus hätte er am ersten Tag geschrottet.»
Rossi wendet sich zu Giorgio Chiellini: «Wie viel hat der uns gekostet?»
Chiellini schaut beschämt zu Boden. «60 Millionen.»
Rossi: «60? Mit dem Geld hätte ich meiner Bianca etwas Schönes kaufen können. Und Giorgio – was ist eigentlich mit dir los? Du läufst nur noch mit Krawatte herum, wie ein Steuerberater auf Teambuilding-Seminar und redest irgendwelches Corporate-Management-Zeug. Was ist aus dem beinharten Verteidiger geworden? Wo ist der Typ hin, der Stürmer gefressen hat?» Chiellini antwortet nicht und schaut verlegen zu Boden.
Rossi: «Aber ab jetzt weht ein anderer Wind!»
Die Tür geht auf. Ein Mann betritt den Raum – breit, wortkarg, vermutlich beruflich nicht im pädagogischen Bereich tätig. Er legt Koopmeiners die Hand auf die Schulter: «Komm, Teun. Wir machen einen kleinen Ausflug.» Die beiden gehen. Niemand fragt wohin. Niemand will es wissen.
Rossi zu Chiellini: «Und du sorgst dafür, dass Del Piero |
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hierherkommt und unseren Spielern erklärt, was es heisst, ein Juventino zu sein.»
Chiellini nickt. Endlich eine Aufgabe ohne Buzzwords.
Ein paar Tage später, vor dem Heimspiel gegen Siena. Alessandro Del Piero redet den Spielern ins Gewissen – der genaue Wortlaut ist nicht bekannt. Das Resultat: ein Schritt in die richtige Richtung. Ein abgeklärtes 1:0 gegen den Meister, fast schon in alter, disziplinierter Juventus-Manier.
Pressekonferenz nach dem Spiel: Rossi mit schwarzer Sonnenbrille, hinter ihm zwei korpulente Typen im Anzug mit strengem Blick. Chiellini steht an seiner Seite, die Krawatte um den Kopf gebunden – wie ein italienischer Rambo.
Rossi: «Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber der Weg ist noch lang. Doch jetzt weht hier ein neuer Wind!»
Reporter: «Können Sie uns ein Update zu Koopmeiners geben? Ist er verletzt oder warum hat er nicht gespielt?»
Rossi: «Teun… ähm… der macht gerade einen Bildungsausflug. Lernt schwimmen…»
Stille im Presseraum.
Reporter: «Andere Frage: Was halten Sie von den ganzen Geschichten um die Nova Company und AC Siena?»
Rossi: «Üble Geschichte. Ich weiss nicht, was mit meinem geschätzten Kollegen Ramelow passiert ist und wie er in die Fänge dieser offensichtlich korrupten Leute geraten konnte. Vielleicht hat er die Copa-Pause in einem Kaffeehaus in Amsterdam verbracht. Wir wissen, dass der Vorsitzende der Nova Company ein gewisser Charles Ponzi ist. Das sind üble Gestalten, die da im Dunstkreis von Ramelow und Siena ihr Unwesen treiben… Leute, die Ananas auf Pizza tun und für Carbonara Sahne benutzen!»
Ein Aufschrei geht durch den Presseraum.
Einer der Bodyguards beugt sich zu Rossi und flüstert ihm ins Ohr: «Don Pablito, wir müssen uns um diese Sache kümmern…»
Rossi: «Entschuldigen Sie mich, meine geschätzten Journalisten – das Business ruft.» |
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25.04.2026 14:05 -
Paolo Rossi -
Juventus FC
(0.3 TK)
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Heimsieg und Punkteteilung beim Motherwell FC
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Großartige Woche für Inverness Caledonian Thistle: Beim Auswärtsspiel bei Motherwell FC erkämpfte sich das Team in einem intensiven Spiel einen Punkt und bewies erneut Moral. Im Heimspiel folgte dann ein klarer, in dieser Deutlichkeit überraschender Sieg gegen die Glasgow Rangers. Die Mannschaft präsentierte sich kompakt, effizient und nutzte ihre Chancen konsequent. Im Verein zeigt man sich zufrieden, weiß aber auch, dass weiterhin harte Arbeit nötig ist, um dieses Niveau zu halten und konstant zu punkten. |
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25.04.2026 13:52 -
luigi21 -
Inverness Caledonian Thistle FC
(0.3 TK)
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Auswärts nicht zu holen
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Nach dem Heimsieg zum Auftakt musste sich Etoile Beni Khalled nun leider am zweiten ZAT auswärts mit 0:2 geschlagen geben. Damit steht die Mannschaft von Wiel Coerver nun in einem ganz breiten Mittelfeld von Teams mit drei Punkten. Lediglich der zweifache Meister Club Africain ist besser aus den Startblöcken gekommen als der Rest des Feldes. Die Mannschaft von Trainerveteran Christian S. Schmidt hat sich als einzige sowohl zu Hause als auch auswärts schadlos halten können. Respekt dafür! Aber die Saison ist noch lang. |
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25.04.2026 12:10 -
Wiel Coerver (GWF Ltd.) -
Etoile Beni Khalled
(0.3 TK)
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Lippi ärgert sich
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... nicht über den vergangenen ZAT, denn dort gab es für den Übungsleiter von Avispa Fukuoka und sein Team keine besonderen Überraschungen. In der Welt des Showbusiness musste Lippi allerdings feststellen, dass die Neuauflage von "Wetten, dass...?" ausgerechnet mit den notorischen Kaulitz-Brüdern geplant wird. Was für eine Frechheit vom ZDF, dass man nicht wenigstens vorab beim besten und beliebtesten Entertainer der DDR auf dem Festnetz durchgeklingelt hat! Stattdessen nimmt man nun |
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irgendwelche anderen Ossis, die privat ziemlich weit in den Westen rübergemacht haben. Das ist natürlich ein skandalöser Affront gegenüber Lippi. Eigentlich wollte er sich darüber bei seinem Kompagnon Achim Mentzel echauffieren, aber dieser nahm den Hörer einfach nicht ab. Wer weiß, vielleicht hatte dieser ja bei der Kaulitz-Nummer irgendwie seine dicklichen Finger im Spiel. Aus ganz alter Zeit wusste Wolfgang Lippert schließlich, dass man in der sowjetischen Besatzungszone niemand wirklich trauen durfte. |
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25.04.2026 11:25 -
Wolfgang Lippert -
Avispa Fukuoka
(0.3 TK)
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Erster Saisonsieg Rochester Raging Rhinos
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Da ist er! Der langersehnte erste Saisonsieg für die Rochester Raging Rhinos! Startrainer Ruud Gullit stand zwar noch nicht akut unter Druck, aber wenn man eine weitere Woche sieglos geblieben wäre, dann hätte das vielleicht schon ganz anders ausgesehen. Wir sind hier schließlich in den USA. Da werden harte Dollars nur so lange gezahlt, wie man auch einen Gegenwert erkennt. Und der wird knallhart in Punkten und Platzierungen gemessen. Wieder andere sagen allerdings, dass ein Trainer wie Ruud Gullit selbst entscheiden kann, wie lange er bleibt. Man kann ihn nicht entlassen. Er könnte höchsten von sich selbst aus wieder nach Brasilien gehen. Man munkelt, dass SE Palmeiras weiterhin sein Wunschverein sei. |
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25.04.2026 12:04 -
Ruud Gullit (GWF Ltd.) -
Rochester Raging Rhinos
(0.3 TK)
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Hawke’s Bay Diaries - I’am Machine!
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Davins Gehirn, nie wirklich da, aber auch nie ganz weg, erwacht nach 12 Jahren drogeninduziertem Koma wieder zum Leben. Sogleich macht sich der schönste Coach der Welt an einen neuen, epochalen Tagebucheintrag.
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“12 Jahre Koma. Schön war’s! Menschlich schon immer grandios, jetzt auch sportlich erstklassig! Keine Mannschaft mehr. ‘N Haufen Penner von der Straße verpflichtet, spielen für Schnapps. Interessante Laufwege. 4 auf Bewährung, 2 Mordanklagen:That’s the Spirit! Vorstand verlangt ein Konzept. Habe ihm die Fresse poliert und es “Durchschlagender Erfolg” genannt. Genug Konzept. Ich geh ficken. Napier ist nach wie vor in mich verliebt. Verständlich.” |
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25.04.2026 10:24 -
Michael Davin II -
Hawke's Bay United
(0.3 TK)
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