Mai 26
|
| Mo |
Di |
Mi |
Do |
Fr |
Sa |
So |
| | 01 |
02 |
03 |
| 04 |
05 |
06 |
07 |
08 |
09 |
10 |
| 11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
16 |
17 |
| 18 |
19 |
20 |
21 |
22 |
23 |
24 |
| 25 |
26 |
27 |
28 |
29 |
30 |
31 |
|
|
|
Partnerseiten

|
|
|
|
| FC Pakhtakor Tashkent |
|
|
Tabellensituation:
7.Platz 15 Punkte 26:24 Tore TK:37,6
Pokalsituation:
keine Pokalteilnahme
|
|
| Saisonverlauf |
 |
|
COPA NEWS |
|
Goldene Schale, frei Haus
|
Trainer Hikari sitzt im Mannschaftsbus nach Samarkand, Tabellenausdruck auf dem Schoß. Platz 2. 19:13 Tore. Als Tabellenletzter gestartet, punktgleich mit der Spitze, gerade Andijon 5:0 zerlegt. „Wahnsinn," flüstert er.
Ein älterer Herr mit weißem Bart steigt zu, setzt sich. „Du bist Trainer? Ich sehe dein Schicksal. Du wirst Meister. Pakhtakor. Sicher. Goldene |
|
|
Schale." Hikari nickt selig.
„Wirklich?"
„Hundertprozentig."
Beim Aussteigen drückt der Alte ihm einen Zettel in die Hand. Im Bus liest Hikari: „Honorar: 200.000 So'm. Astrologe Akbar, offiziell verbunden mit FK Dinamo Samarkand."
Vor dem Spitzenspiel beim Tabellenvierten wird beim Aufsteiger offenbar nicht nur der Platz gekauft. |
|
06.05.2026 22:46 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
|
|
|
Im Choykhona
|
Tashkent. Schatten eines Maulbeerbaums. Grüner Tee dampft. Hikari sitzt. Ein alter Mann setzt sich gegenüber, ungefragt.
"Sie sind oft hier."
"Zwölf Jahre."
"Derselbe Tisch?"
"Derselbe."
"Dieselbe Sorte?"
"Dieselbe."
Wo will der Alte hin.
"Und Ihre Mannschaft?"
"Heim grossartig. Heim furchtbar. In derselben |
|
|
Woche."
"Aha. Bewegt."
Der Alte nimmt einen Schluck. Schweigt. Lang.
"Sagen Sie, mein Sohn.. wenn man zwölf Jahre denselben Tee trinkt..."
"Ja?"
"...kennt man dann den Tee. Oder kennt man nur die Tasse?"
Sag es nicht.
Hikari schaut in die Tasse. Der Tee schwingt. Wird langsam still.
"Die Rechnung, bitte."
Der Alte lächelt.
"Heute aufs Haus. Sie sind ja Stammgast." |
|
29.04.2026 21:23 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
|
|
|
Usbekische Schizophrenie
|
Taschkent. Es ist zwei Uhr nachts in der usbekischen Hauptstadt, und in einem schlecht beleuchteten Büro des FC Pakhtakor brennt noch Licht. An der Wand hängt eine Taktiktafel, auf der jemand mit zittriger Hand "WARUM?" geschrieben hat. In Grossbuchstaben, dreifach unterstrichen, mit drei Ausrufezeichen. Darunter, etwas kleiner: "Warum tut man sich das an?"
Willkommen in der Welt des Hikari, Trainer von Pakhtakor seit nunmehr zwölf Saisons, Veteran der usbekischen Liga, Mann der stoischen Ruhe und nach dem ersten ZAT der Saison 43 nun offenbar auch Klient einer selbstgegründeten Schlaflosigkeitsberatungsstelle.
Die Fakten: Pakhtakor spielte im ZAT 1 zweimal zuhause. In einem Heimspiel gegen Olmaliq FC setzte es einen 4:2-Sieg. Vier Tore geschossen, zwei kassiert, schönes Offensivspiel, die Ehrenkurve entrollte ein Banner mit der Aufschrift "Hikari - Licht über Taschkent", und der Lokalreporter der "Tashkent Times" verglich den Trainer in seinem Spielbericht mit Tamerlan, Avicenna und, offenbar ohne den eigenen Geschmack zu hinterfragen, mit Rudi Völler.
Im anderen Heimspiel gegen FK Neftchi Farg'ona: 1:3. Eins zu drei. Zuhause. Gegen eine Mannschaft, die in der Vorsaison den neunten Tabellenplatz belegte. Das Banner mit "Licht über Taschkent" wurde diskret wieder eingerollt, ein Teil der Ehrenkurve sang ein Lied, dessen Text sich frei übersetzen lässt mit "Wir haben schon Schlimmeres erlebt, aber nicht viel", und der Lokalreporter der "Tashkent Times" verglich den Trainer in der Zusammenfassung mit... nun, niemandem mehr. Er beliess es bei den Zahlen.
Tabellarisch steht Pakhtakor nach ZAT 1 auf |
|
|
Platz 5 der Professional Futbol Ligasi. Ein Sieg, eine Niederlage, fünf Tore geschossen, fünf kassiert, Tordifferenz exakt null. Es ist die Art von Bilanz, die man bekommt, wenn man einen Münzwurf als taktisches Konzept verkauft und dabei zufällig einmal Kopf und einmal Zahl bekommt.
"Wir haben in diesem ZAT gezeigt, was wir können", erklärte Hikari auf der Pressekonferenz mit einer Miene, die zwischen tiefer Resignation und leichtem Galgenhumor changierte. "Und leider auch, was wir sonst noch können. Der aufmerksame Beobachter wird festgestellt haben, dass die beiden Demonstrationen nicht ganz miteinander übereinstimmten. Das ist, höflich formuliert, verbesserungswürdig."
Auf die Frage eines Reporters, wie es möglich sei, dass dieselbe Mannschaft derart unterschiedliche Leistungen abliefere, antwortete Hikari: "Tja. Genau das ist die zentrale Frage, die ich mir seit Schlusspfiff selbst stelle. Man könnte die These aufstellen, dass meine elf Stammspieler in diesem ZAT sowohl ein Spiel gewonnen als auch verloren haben. Mathematisch ist das eine spannende Angelegenheit. Pädagogisch leider etwas frustrierend."
In weniger öffentlichen Momenten soll Hikari zu seinem Assistenten gesagt haben: "Weisst du, was das Frustrierende an diesem ZAT ist? Wir sind mit derselben Ausrichtung in beide Spiele gegangen. Im einen sind wir eine seriöse Spitzenmannschaft. Im anderen wirkten wir, als wäre der Mannschaftsbus auf dem Weg zur Bowlingbahn falsch abgebogen. Erklär mir das."
Der Assistent soll geantwortet haben: "So ist das eben, Chef. Deshalb trinken wir ja."
Hikari soll daraufhin gelacht haben. Lange. Und beunruhigend herzlich. |
|
21.04.2026 12:52 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
|
|
|
Der Mann, der blieb
|
Taschkent. In einer Welt, in der Trainer schneller wechseln als die Werbebanner am Spielfeldrand, gibt es in der usbekischen Professional Futbol Ligasi ein Phänomen, das die Wissenschaft bisher nicht erklären konnte: Einen Trainer, der seit Saison 32 beim selben Verein arbeitet. Elf Saisons. Elf. Das ist in Trainerjahren ungefähr so, als würde man seit der Steinzeit denselben Friseur haben.
Sein Name ist Hikari. Oder zumindest ist das der Name, den er jetzt trägt. Zuvor hiess er anders, aber wir haben beschlossen, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Wie der FC Pakhtakor selbst es offenbar mit den Ergebnissen der letzten Saison getan hat. Platz 14. Vierzehn. In einer Liga mit - und das ist der entscheidende Teil - nicht besonders viel mehr Mannschaften.
Doch bevor man den Stab bricht: Dieser Mann hat Geschichte geschrieben. Vizemeister in Saison 34. Das beste Ergebnis seit Menschengedenken für Pakhtakor unter seiner Führung. Regelmässige Auftritte auf der kontinentalen Bühne. Eine Beständigkeit im oberen Mittelfeld, die so verlässlich war wie der Sonnenaufgang über dem Tian Shan, wenn auch etwas weniger spektakulär.
Begonnen hat alles in China, bei Shandong Luneng, wo Hikari - damals noch unter seinem bürgerlichen Namen - vier Saisons lang lernte, dass Geduld eine Tugend ist und Platz 13 ein Anfang. Dann kam Taschkent. Und blieb. Und blieb. Und blieb.
Was die Sache nun vollends surreal macht: Während Hikari in stoischer Ruhe verkündete, er wolle in Saison 43 "neue Impulse setzen, ohne die Grundwerte des Vereins zu verraten", sickerten aus der Copa-Welt Nachrichten durch, die selbst für abgehärtete Transfermarkt-Beobachter schwer zu verdauen sind.
In Zürich tauchte ein gewisser Nouri bei Grasshopper auf. Ein Trainer, der so viele Vereine hatte wie andere Leute Socken, und der auf der Pressekonferenz davon sprach, er habe "wochenlang Nachtschichten geschoben, um das System zu verstehen". In Morelia kehrte ein Luminos zurück, der dreifache Meister mit dem Hang zur Flucht, und redete etwas von |
|
|
"Herzrasen beim Besuch alter Webseiten".
Drei Trainer. Drei Kontinente. Drei brandneue Namen. Alle in derselben Transferperiode aufgetaucht. Und alle sprechen davon, dass sie "endlich zurück" seien, als hätten sie gemeinsam ein Sabbatical auf demselben Ashram verbracht.
"Reiner Zufall", sagte Hikari und lächelte ein Lächeln, das zu viel wusste.
Auf die Frage unseres Reporters, ob er die beiden anderen Trainer kenne, antwortete Hikari ausweichend: "Im Fussball kennt jeder jeden. Manche kennen sich sogar besser, als sie zugeben würden."
Unsere Investigativ-Abteilung hat übrigens herausgefunden, dass alle drei Trainer in der Vergangenheit auffällig ähnliche taktische Handschriften aufwiesen, zur selben Zeit Transferentscheidungen trafen, und - dies ist nun wirklich ein bemerkenswertes Detail - offenbar dieselbe E-Mail-Adresse für den Vereins-Newsletter verwenden.
Aber das ist sicher nur ein Zufall.
So wie es ein Zufall ist, dass alle drei in derselben Nacht ihre Namensänderung beim Verband eingereicht haben.
So wie es ein Zufall ist, dass keiner der drei jemals gleichzeitig auf einer Pressekonferenz gesehen wurde.
So wie es ein Zufall ist, dass Hikari, als er nach Nouris Lieblingspizza gefragt wurde, ohne zu zögern "Margherita, aber nur von dem Laden in der Breite Strasse" antwortete, obwohl Nouri in Zürich und Hikari in Taschkent arbeitet.
Elf Saisons. Ein Verein. Ein neuer Name. Und die beunruhigende Gewissheit, dass in der Copa-Welt nichts so ist, wie es scheint... ausser vielleicht die Tatsache, dass Taschkent auch in Saison 43 wieder um den Titel mitspielen möchte. Oder zumindest nicht nochmal Platz 14 werden will.
"Die entscheidende Frage ist doch nicht, wer ich bin", sagte Hikari zum Abschluss und stand auf. "Die entscheidende Frage ist, ob das Spiel wieder laufen wird, wie wir es kennen."
Unser Reporter verstand nicht, was er damit meinte.
Wir auch nicht.
Aber das Licht in Hikaris Büro brannte auch in dieser Nacht bis drei Uhr morgens. |
|
14.04.2026 00:11 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
|
|
|
000
|
Auch in der zweiten Saison schaffen es SamiNo und Shandong Luneng Taishan FC nicht auf einem internationalen Startplatz zu landen, denn in der vergangenen Saison hat man es mit dem 7. Tabellenplatz in der Zhong Chao ganz knapp verpasst.
"Wir haben eine schöne Saison gespielt, nun müssen wir weiter so arbeiten wie vor der Pause. Unser Ziel ist es ganz klar nächstes Jahr im internationalen Geschäft zu spielen. Letztes Jahr haben wir |
|
|
früh auswärts versucht zu gewinnen und uns die Saison dadurch kaputt gemacht. Diese Saison werden wir, bevor wir auswärts zuschlagen, sicher unsere Heimspiele gewinnen und unsere Kräfte genau einteilen.", so Coach SamiNo.
An den ersten beiden Spieltageb der neuen Saison trifft man auswärts auf Shenyang Jinde und zu Hause auf Shenzhen Ruby FC. Mit drei Punkten für Shandong Luneng Taishan FC am ersten ZAT wäre man hoch zufrieden. |
|
01.09.2010 14:32 -
Hikari -
Shandong Luneng
(0.3 TK)
|
|
|
Patt
|
Park in Tashkent. Schachtisch unter einem Pappelbaum. Hikari spielt gegen einen Rentner mit Wollmütze. Vier Stunden.
"Remis?" fragt der Alte.
"21 geschlagene Steine. 21 verlorene."
"Wie die Tabelle?"
"Wie die Tabelle."
Der Alte nickt. "Drei Spiele diese Woche?"
"Beim Letzten. Beim Ersten. Heim gegen den Siebten."
"Letzter, Erster, Siebter. Klingt nach drei Königen ohne Dame."
"Es sind keine Könige. Es ist die usbekische Liga."
"Selbe Sache."
Vor dem Triple-ZAT mit 21:21 Toren scheint beim Pakhtakor auch das Schachbrett perfekt austariert. |
|
15.05.2026 01:49 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
|
|
|
|
|
 |

|
|
|
 Quick-Menu 
Usbekistan
|
| Pl. |
Team |
TK |
| 1. |
FK Neftchi Farg’ona |
46,1 |
| 2. |
FK Mashal Muborak |
37,9 |
| 3. |
FK Dinamo Samarkand |
39,0 |
| 4. |
Navbahor Namangan |
43,5 |
| 5. |
FC Bunyodkor |
43,8 |
| 6. |
Lokomotiv Tashkent |
45,2 |
| 7. |
FC Pakhtakor Tashkent |
37,6 |
| 8. |
FK Buxoro |
44,2 |
| 9. |
FK Andijon |
47,9 |
| 10. |
Olmaliq FC |
42,5 |
|
|