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| Jonköpings Södra IF |
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Tabellensituation:
12.Platz 7 Punkte 13:19 Tore TK:25,9
Pokalsituation:
keine Pokalteilnahme
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| Saisonverlauf |
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COPA NEWS |
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Kulleraugen
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Eigentlich wollte der Mann mit den kurze Beine, dem kleinen Kullerbauch und dem nicht mehr 20 cm langen, schneeweißen Bart die Woche entspannen, sich an seinen Erfolgen wärmen und im Anschluss eine kleine, feine, neue Taktik für die nächsten Spiele ausdenken.
Aber die Verleumdungen in der lokalen Tagespresse und dazu die Unmengen an Gegentoren, die in letzter Zeit in das Tor unserer Lieblingsvereins vom Vätternsee reingesemmelt wurden, machten diesen Plan zunichte.
"Ein Pehpunkt Pacult, der einen in Umea (bewusst ohne Kuller!) gekauften Doktor in Laberlogie vor seinen ekeligen Namen pflanzte, behauptet Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Fake news." ereifert sich der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der |
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übellaunige fubinini.
"Aber dem hau ich am Wochenende so die Hucke voll, ich glaube, so hat noch keiner die Hucke vollbekommen. Er macht wirklich einen schrecklichen Job, einen schrecklichen Job, vioelleicht den schrecklichsten Job überhaupt. Ich bin ja der Trainer, der am meisten Leiden musste, kein Trainer ist jemals so behandelt worden, wie ich, so ungerecht behandelt worden. Dabei mache ich den besten Job hier in der Liga, wirklich, vielleicht den besten Job aller Zeiten, hier in der Liga. Ich lasse den besten Fussball spielen, den besten, dabei werde ich so schlecht behandelt, hier in der Liga, ..."
So ging es noch einige Zeit weiter, unterbrochen von einigen Nickerchen, die fubinini zwischendurch einlegte. Da kann man schon Kulleraugen bekommen. |
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15.05.2026 14:10 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Das Passwort im Tetoburger Wald
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Durchwachsen. So kann man die Saison des Lieblingsklubs vom Vätternsee beschreiben. Durchwachsen, wie der Speck, den Opa immer haben wollte, weil er das "trockene Fleisch sonst nicht durchn Hals krich."
Aber die Saison ist noch lang und jetzt kommt der untalentierte Markert, sodass wieder Hoffnung auf einfache drei Punkte in Jonsköping vorherrschend ist, auch wenn immer noch der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der schwindsüchtige fubinini |
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hier als Übungsleiter alibisiert.
Aber der Markert-Flo iat ja nur die halbe Wahrheit. Nachdem Einar Trinktsichdieweltschön immer noch keinen Kuller gefunden hat, TheBoss es oben eng mag und unten Hans Maulwurf noch kein Licht sieht, bleibt noch der nächste Gegner: Hammerburg. mit den müden Kickern von Elfsborg. "Da borg ich mir zwei Elfen, dann wird das schon gehen." Unf fubinini lächelt leise in seinen Gin-Martini. |
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04.05.2026 21:24 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Schwachmatenschach
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Die Sonne sinkt am Vätternsee und das rote Licht spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und im Glas des erfolglosesten Erfolgstrainers der Welt, des vollkommen überschätzten fubinini.
Am Morgen hatte er sich noch maßlos aufgeregt über die blasphemischen Absonderungen aus Umeå (hier funktioniert der Kuller!), aber am Abend kann er sich doch gemütlich und kontrolliert ordentlich die Rüstung lackieren. Wer der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt ist, entscheidet nach seiner Lesart ja nicht, wer es behauptet, sondern die allgemeine |
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Stimmungslage in Schweden, die Leser der Tilt-Zeitung und die beste Ehefrau von allen, die nach der letzten Nacht ganz klar Stellung bezog: "Das war in jeder Beziehung enttäuschend."
Die lässt die Laune in Jonsköping allerdings nicht sinken. Grundsätzlich anders sieht es in Umeå (wieder mit Kuller!) aus. Hier muss das örtliche Standesamt Überstunden machen, da der Trainer des ortsansässigen Vereins für vorgetäuschte Leibesübungen seinen Namen ändern lassen will. In Zukunft trainiert Einar Gehtabgewatschtnachhause die Gurkentruppe. |
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24.04.2026 21:48 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Märchenstunde auf der Damentoilette
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Während manche Trainer der AllSvenskan ihr feuchten Träume von zarten Märchenfeen, wunderschönen Stieftöchtern oder kleinen aber durchaus männlichen, durchtrainierten Zwergen in der Zeitung ausleben, geht es beim Traditionsklub vom Vätternsee auf eine andere Art in den Schleudergang.
"Wenigstens erkennt man bei dem einen oder anderen Doktor den Wunsch, abseits der ausgetretenen Pfade des Blätterwaldes zu wandeln. Allerdings ergeben sich bei der Lektüre mehrere Fragen:
- wieso wohnen sieben Trainer zusammen in einer Hütte?
- wohnt Wendolene in derselben Hütte?
- welche Bergwerke? Welche verkackten Bergwerke?
- bei wem hat sich dieser Doktor |
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eigentlich den Doktortitel gekauft?
Bei genauerem Hinsehen stellt man allerdings fest, dass keiner der angeführten ein wirklicher Trainer ist und Wendolene in ihrer Hütte machen kann, was sie will und mit wem sie will und so oft sie will. Nur der Sache mit dem Doktortitel sollte man auf den Grund gehen.
Derweil ist der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der kurzbeinige fubinini in Montpellier unterwegs und verbessert in einem Zwei-Wochen-Kurs sein französisch - und ja, wir reden von der Sprache. Die erste Woche ist rum und endlich macht sich das Schuften bemerkbar. Aber vier Tage sind es ja noch und da fliesst noch viel Wasser den (oder die) Lez herunter. Mit Jonsköping ist also irgendwie zu rechnen. |
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20.04.2026 21:17 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Schnattern auf der Damentoilette
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ZAT bei Copa Mundial. Die alten Männer in den Siechenheimen wischen sich diskret aber offensichtlich die Tränen aus den hängenden Augenwinkeln während die jungen Pfleger die Augen bis zur Schmerzgrenze verdrehen, haben sie die historischen Momente doch schon durch unzählige Diaabende miterlebt - und es wurde jeden Abend historischer.
Bevor jetzt wieder das Es-geht-wieder-los-Ballett anrollt eine kleine Anmerkung vorweg. Der Trainer des Traditionsclubs vom |
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Vätternsee, der altersschwachsinnige fubinini, hat in den letzten Jahren nichts dazugelernt und ist immer noch auf dem Trash-Niveau der letzten gespielten Saison.
Es gibt also keinen Grund zur Sorge für die alten und neuen Möchtegern-Übungsleiter, alles bleibt beim alten und am Ende wird Jonsköpping wieder alle unüberrascht zurücklassen. Kommentar des Trainers: "Ich scheiß euch alle sowas von in meine Hose, ihr Knallköppe!" Na dann... |
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17.04.2026 09:07 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Fantasmagorismus
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Murmeltiertag. Ein anderes Wort für das, was diesen Freitag wieder auf der nationalen Bühne Schwedens und auf der internationalen Bühne Europas auftritt, wird schwerlich zu finden sein. Natürlich gibt es in der Presse wieder eintaussend Artikel, die mit innovativen und einfallsreichen, ja vor Kreativität gerade zu überfließenden Überschriften protzen (Los geht's; Neustart; Es geht wieder los; Auf in die neue Saison; Jetzt aber wirklich; Ey Mann, wo ist mein Auto, ...), aber auch die andere Seite sollte erwähnt werden. Was schreibt man, wenn man in der Regel einen "Zuhause erspielten wir und ein 5:0. Dafür gab es auswärts ein 0:3. Am nächsten Spieltag kommt die Mannschaft aus Göteborg. Hoffentlich gewinnen wir."-Artikel produziert, am ersten Spieltag? Also vor dem ersten Spiel?
Aus diesem Grund wird unsere, überwiegend von nackten Praktikantinnen produzierte, Zeitung einen kleinen Aufbaukurs in attraktiver Zeitungsschreibe präsentieren, damit diese klaffend Lücke der Neulinge oder von horror vacui geplagten Altlinge (hier schon die erste kreative Ausprägung!) geschlossen wird und die entsprechenden Schreiberlinge, die auf das zu gewinnenden Prestige (bzw. TK) angewiesen sind, nicht mit nasser Hose vor der ersten Auswärtsniederlage die Löffel, Stifte oder Tastaturen in die Ecke schmeissen wollen. Da dies naturgemäß ein problematisches Themenfeld ist, wird ein weiter Bogen gespannt werden müssen. Nicht nur ein Thema wird medial für das mediokre Copapublikum aufbereitet werden müssen, sondern eine |
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vielschichte Betrachtung der Fußballfelder wird notwendig sein um den geneigten Zeitungsleser nicht nur an einem Spieltag, sondern über die gesamte Saison hindurch zu fesseln und auf den nächsten Artikel wartend an den Finge- und Zehnägeln kauend auf dem Boden wimmernd liegen zu lassen.
Insofern wird eine gute Grundlage der Basis das Fundament dieses Kurses darstellen. Dies erreichen wir durch eine gestaffelte und strukturierte Wissensvermittlung, die nicht nur aktuelle Entwicklung in der Kunst der Präsentation, sondern auch - und insbesondere - die Historie, die verschiendesten Strömungen und Teilaspekte und technischen Entwicklungen innerhalb der Zeitungsreporterie aufzeigt, bewertet und anschließend zu Werkzeugen für das eigene Portfolio der Autorenschaft umformt. Kurz: Nach der erfolgreichen Durchführung dieses Kurses (inklusive Prüfungsfragen und Zertifikat (dieses jedoch erst nach Überweisung der Teilnahmegebühr)) ist der Autor/Teilnehmer in der Lage seine Leser zeitgemäß und mit zeitlosem Humor zu unterhalen und sich so sein Prestige (oder TK) wirklich zu verdienen und nicht nur zu erschleichen.
Nach dieser - zugegeben eher trockenen, unkreativen und humorlosen - Einleitung verweisen wir flugs auf die nächste Woche, in der unsere Reihe startet mit dem ersten Thema: Die Geschichte des humorgefüllten Zeitungsartikels unter Beachtung der generellen Humorkritik und Spaßentwicklung von der trockenen Antike bis ins auschweifende und lusterfüllte Mittelalter mit besonderer Berücksichtigung des ausschweifenden und lusterfüllten Mittelalters. |
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17.10.2014 10:42 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Mit Dreck fängt man Läuse
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Lieb mich ein letztes Mal, mir bleibt keine andere Wahl... Was einst Roland Kaiser oder Keiser für seine sechzehnjährige Santa Maria säuselte, könnte auch für den Trainer des skandinavischen Superklubs JSIF gelten. Einmal noch liebhaben, schonend mit dem eh schon sngeschlagenen Trainer, dem manisch-deperssiven fubinini, umgehen und dann in der nächsten Saison alles auf Starkfeuer.
Aber so wird es nicht kommen und auch in dieser Saison bleibt dann nur ein undankbarer Platz hinter dem wieder einmal zu unrecht Meister gewordenen Meister, wer auch immer das sein wird. Aber wir wollen nicht lamentieren, es war, und hier beginnt jetzt schon der offizielle, fremdkörperfreie Saisonrückblick, eine nette kleine Spielzeit für Zwischendurch. Ein Knoppers für Fußballfreunde. Sie wir |
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definitiv nicht in den Köpfen der Menschen hängenbleiben, wie zum Beispiel die sagenumwobenene 27. Saison oder die "verschwundenen Meisterschaften", die nicht mehr im Buch der Bücher dokumentiert sind.
Aber auch hier muss man die Kirche im Dorf lassen. Man kann zufrieden sein. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen beschränkten sich auf die Benutzung des Computers am Freitagabend und das eheliche Schlafgemach. Und auch hier muss der erfolgloseste Erfolgstainer Schwedens, der libidöse Eunuch fubinini, sich geschlagen geben und einem bzw. einer anderen die Meisterschaft überlassen und deren Können und Leistunsfähigkeit neidlos anerkennen. Glücklicherweise ist diese auch mit Kleinigkeiten zufrieden.
Ich verbleibe mit einem geschmunzelten: Nächste Saison hau ich euch alle weg! |
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26.09.2014 08:55 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Fellatio is not an ice cream flavor
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Der Teufel steckt im Detail. Nicht nur im echten Leben, sondern auch beim Fußball. Vielleicht gerade beim Fußball, der insofern auch als Bühne einer Abstraktion des menschlichen Lebens, der menschlichen Gesellschaft der Neuzeit gelten kann. Ein Mikrokosmos aus Beziehungen, die der Mannschaft - der Gesellschaft - dienen oder ungeahnte Probleme in Bereichen schafft, denen man die Integrität blanko zugeschrieben hätte.
Kurz vor dem Saisonfinale geht es allerdings nicht um das beseitigen von Imponderabilien. Es geht vielmehr darum, das über die letzten Spieltage gewachsene Kollektiv über den Zenit |
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hinaus bis zum letzten Spieltag am Limit zu belassen. Leider, und dieses leider ist eines aus der Tiefe der Seele des Fußballgottes, leider scheint am Vätternsee die Hybris das entscheidende Momentum gewonnen zu haben und so kommt es zu der Erkenntnis, dass am Ende ist, was zählt. Oder anders: Ist der Zug weg, kann man den Nagel noch so oft treffen.
Was bleibt ist ein vorauseilender Nachruf auf die Mannschaft, die diese Saison ein wenig Spannung in den Alltag der Nudelliga Skandinaviens gebracht hat und der zu Recht der Titel "Da wo Scheiße lebt" gehört. Zu guter Letzt ein fast finales: Ich hau euch alle weg. |
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19.09.2014 16:52 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Nach dem Spiel ist vor dem Regen
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Nicht alles, was innerhalb oder außerhalb oder überhaupt existiert, versteht man. Goldene Schlösser mit immerwährenden Jungfrauen, Popmusik oder Wurst in Dosen stellen die Welt vor große Deutungsprobleme.
Da ist es doch schön, wenn man - die nötige Höhe vorausgesetzt - noch Dinge erlebt, hört, riecht, liest, die auf Anhieb Verständnis erzeugen und ein befriedigendes Gefühl des Verstehens zwischen Bauchspeicheldrüse und diesem leichten Schmerz in der Nierengegend hinterlassen. |
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So erging es sicherlich den meisten Schweden, die endlich erklärt bekamen, was denn eigentlich beim Griechen immer diesen großen, auch durch zahlreiche Ouzo nicht in den Griff zu bekommenden Durst erzeugt.
Leider ist nicht jeder Artikel so einfach in der Zubereitung und schmackhaft im Abgang. Aber heute habe ich wenig Zeit, deswegen wird dieser Sermon in ein oder zwei Sätzen elendig auf den Stufen des Niveaus, die er erhoffte, aber nie erreichte, verenden. Nur ein kleines Schlusswort sei mir noch gestattet: Ich hau euch alle weg. |
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12.09.2014 15:34 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Omnes tam stulti sunt, dux eorum sum
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Oft werden literarische Werke erst in der Rückschau als genial und wegbereitend erkannt. Neue Stilmittel und wortakrobatische Balgereien mit Satzzeichen und Konsonanten erscheinen beim ersten Aufeinandertreffen mit dem unvorbereiteten Geist oft willkürlich, unzusammenhängend und insgesamt befremdlich. Erst beim zweiten Lesen offenbaren sich hinter der Fasade liegende Fäden, die den inneren Zusammenhalt eines Werkes ausmachen. Und mithin die Wirkung des Gelesenen auf den Leser erst zu einem prägenden Erlebnis werden lassen.
In diesem Zusammenhang liest man die letzten Presseergüsse des Lords von Killminster auch gerne ein zweites oder drittes Mal, immer in der Hoffnung, diese Fäden zu erkennen und aus den Einzelteilen plötzlich das Gesamtbild auftauchen zu sehen; Phönix aus der Asche. Leider ist es diesmal dem Autor nicht möglich gewesen irgendeinen tieferen Sinn in den Ausführungen des völlig überschätzten Trainers zu finden. Insofern verbuchen wir diesen Versuch als "nicht gelungen" und setzen den Status auf "Wiedervorlage" in der Hoffnung, dass sich in späteren |
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Expressionen des Lords eine Auflösung des Bildes ergibt.
Kommen wir von den Wirren der Worte zum fulminanten Fußball. Die Tabellenspitze ist in der Tiefe breiter geworden, jedenfalls wenn man die Höhe berücksichtigt. Da ja die Basis die Grundlage aller Fundamente ist, muss man an dieser Stelle auf die wachsende Bedeutung von Restkontingenten hinweisen, die eine Meisterschaft entscheiden können - uns auch sollen, es ist ja schließlich so angelegt. Aber, und hier muss man auch auf die historische Dimension dieser Meisterschaft hinweisen, es schießt nicht alles Tore, was man auf dem TK hat. Sparen hat noch keinem geschadet und ipso facto ist noch keiner Meister geworden.
Allerdings ist es ja nicht so, dass man nur durch sitzen und zuschauen Meister wird und so manscher, der am Ende oben stand, hat diese der Dummdusseligkeit des fubinini zu verdanken. Auch in dieser Saison wird der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der in Schweden Weltbekannte Vollpfosten, am Ende mit leeren Händen dastehen und in einem Anflug von humanistischer Bildung zwischen seinen Lippen altbekanntes in neuer - alter - Form herauspressen: Scopo vos omnes! |
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01.09.2014 15:01 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Der Tor des Monats
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Die Idee eines oszillierenden Universums geistert durch die Geschichte der Physik, wie Hui Buh durch das Schloß. Und wir meinen hier nicht das Schloß aus Gold, in dem die Jungfrauen nie entjungfert werden oder sonstige Sachen nie passieren, sondern das Schloß, in dem Hui Buh durch das Schloß geistert. Wie dem auch sei, ein oszillierendes Universum ist eine interessante Sache, die genau gar nichts mit Fußball zu tun hat.
Ein Ball, der wie ein Universum zwischen den Strafräumen hin und her osziliiert, ist dagegen schon eher ein Fußball und beschreibt auf eine gewisse Art die Spielweise, die in der schwedischen Superliga, der AllSvenskan (zugegeben, die SuperEttan hat das "Super" ja eigentlich schon im Namen; da diese "Super"-Liga allerdings von zweifelhaften Funktionärsentscheidungen hinwegrationalisiert wurde, kann halt die AllSvenskan mit Fug und Recht als Superliga bezeichnet werden), seit einiger Zeit wieder modern ist. Die Spielweise ist allerdings alles andere als modern, sondern eher ein Relikt aus mittelalterlichen Zeiten des Fußballs, als man noch mit Schädeln spielte und noch Bäume auf dem Spielfeld wachsen durften.
Aber nicht nur die Art und Weise, wie man in der AllSvenskan zu |
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Toren und Punkten kommt, sondern auch die Pressearbeit ist eine Frechheit, wenn man die historischen Dimensionen dieser Liga betrachtet und die Verdienste, die sich der ein oder andere Presseman erarbeitet hat. Zeitungsschreiber der Saison, Zeitung der Saison, Artikel der Saison, Zeile der Saison, Wort der Saison und sogar der Buchstabe der Saison kamen in eingen Copa-Awards aus Schweden, aus der AllSvenskan. (Der letzte Buchstabe der Saison war das "Q" im Wort der Saison ("Quitten") im Satz der Saison ("Bevor das Team des Schloßherren einen bei den Maurern vom Vätternsee reinsemmelt, wachsen Quitten zwischen den goldenen Fugen."))
Aber wir wollen nicht jammern, sondern hier fünf Wörter vorstellen, die in die engere Wahl zum "Wort des Monats" gekommen sind. Sie können, wie immer, irgendein Auto gewinnen´:
Wort 1: Staublappen (Dr. P. Pacult)
Wort 2: Babs111 (Babs111)
Wort 3: Auswärtssieg (claudino)
Wort 4: Unvollständigkeitssatz (fubinini)
Wort 5: Ostseeimpressionen (Lord von Kidderminster)
Zuschriften bitte per In-Game-Nachricht an fubinini. Einsendeschluß ist am kommenden Mittwoch. Und nicht vergessen einen Fünf-Euro-Schein beizulegen. Ich hau euch alle weg. |
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27.08.2014 13:36 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Literatur. Nobel. Preis.
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Ein kurzer Blick in die schwedische Presselandschaft genügt um zu wissen, warum die SuperEttan die Pforten schließen musste, wie ein Muskel, der zumacht, bevor ein Unglück passiert. Zwar gibt es auf der einen Seite gute Artikel, die Fußball nicht nur von der rustikalen oder punktgierigen Warte aus betrachten, sondern, ein wenig über den Tellerand hinausblickend, versuchen historische, philosophische oder gar physikalische Zusammenhänge herzustellen, die vielleicht dem ein oder anderen Betrachter auf den ersten Blick nicht einleuchten, aber bei weiterem Nachdenken zu gewissen Aha-Effekten führen und somit ihren eigentlichen Auftrag erfüllen.
Auf der anderen Seite kann man natürlich auch mit einem rudimentär-simplifizierten Satz ein Statement abgeben und sich zu einer besonderne Art des europäischen Minimalismusses der Neuzeit bekennen. Wenn dieser Satz dann auch noch mit einer leichten Obszönität versehen wird, merkt auch der letzte Schwede: Willkommen am Polarkreis. Da lobt man sich doch die Ostsee, die ihre Gicht in den Himmel schmeisst und hofft, wieder schmerzfrei zu sein.
Aber man soll ja nicht nur meckern, man soll nicht nur in die Depression eintauchen, sondern sich auf die manische Phase der eigenen bipolaren Störung |
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freuen. Und so schreitet der Trainer unserers Lieblingsklubs, der schmerz- und merkbefreite fubinini, über den grünen Rasen von "Übungsplatz 4" und denkt über die Taktik nach, mit der er den Tabellenplatz, den sein Team, unser Lieblingsklub JSIF, momentan innehält, verteidigen will.
Spontan fallen mehrere Optionen zwischen die Ohren des kahlköpfigen Lockenkopfes, allein die Entscheidung fällt nicht so leicht. Zumal man sich mit dem ganzen Gewirbel in der Presse nicht nur Freunde, sondern auch keine Freunde gemacht haben sollte. Da hilft vielleicht ein Ausflug in den eigenen Kopf, wo unter anderem bedeutende Werke der Geschichte, der Philosophie und der Physik, nebst einer umfangreichen Werkschau der Mathematik, in gut greifbaren Exemplaren aufgereiht sind.
Um oben zu bleiben empfielt sich der Trainer als Selbststudium folgende Werke der Weltliteratur:
Krieg und Frieden, Der Idiot, Der Spieler, Der Vollständigkeitssatz von Gödel, Der Unvollständigkeitssatz von Gödel, Das Drei-Körper-Problem, Der Fremde, Die 48 Gesetze der Macht, Fever Pitch, Abschied von der Spaßpädagogik und Onkel Poppoff kann auf Bäume fliegen.
Nicht zu Vergessen das Haupwerk des zwanzigsten Jahrhunderts: Ich hau euch alle weg!
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21.08.2014 14:25 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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A step ahead
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Und wieder ein Schritt weiter. Der Ball rollt und rollt, die halbe Saison ist gespielt und noch immer ist nicht abzusehen, dass es in Schwedenland, dem nördlichsten aller schönen Länder, wenn man mal von Kanada und Norwegen und Finnland absieht, also das es in der besten aller nordischen Ligen, der AllSvenskan, in irgendeiner Artt und Weise interssant werden könnte.
Die üblichen Favoriten ziehen kometengleich ihre Bahnen an der Tabellenspitze, nur unterbrochen durch so einen Drecksklumpenmeteoriten, der aber schon bald in der eigenen Atmossphäre verglühen wird, und sind nicht einmal auf Pressearbeit angewiesen. Anders dagegen unser Lieblingsklub aus Jonsköping, der mit seinem durchtriebenen Trainer, der einfallslosen Spaßbremse fubinini, hin und wieder den einen oder anderen kleinen, winzigen, kurzen Artikel in der Presselandschaft veröffentlicht.
Ziel dieser ganzen Artikel ist es, das Ministerium für Propaganda und Agitation aufzubauen und hier dann eine krude Mischung aus Volksverhetzung, Volksverdummung und Verängstigung und einem Tittenbild entstehen zu lassen, die auf die schwedische Bevölkerung losgelassen wird. Tests in Deutschland mit einer "Tageszeitung" lassen auf einen durchschlagenden Erfolg hoffen. Ist einmal diese |
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dystopische Grundstimmung in der Bevölkerung verbreitet, wird es nicht schwer sein, der schwedischen Seele den endgültigen Stoß zu versetzen und in einer "Großangelegten Offenbarung", der sogenannten Grangoffbang, oder kurz Gangbang, alle denkenden Schweden zu geifernden, sabbernden, komplett verdummten Anhängern von JSIF zu machen und mit diesen "Fans" im Rücken dann die schwedische Meisterschaft zu gewinnen.
Doch bis dahin wird wohl noch der eine oder andere Artikel erscheinen müssen, da sich einige Teile der schwedischen Bevölkerung vehement weigern irgendeine Art von Vernunft anzunehmen, die man dann zerstören kann. Es ist wie beim Aufsteig von Unten nach Oben: nach Unten zu kommen ist meist deutlich schwerer, wenn man es wirklich will.
Hier könnte man nun wieder einen philosophischen Exkurs beginnen lassen, allerdings ist diese Fachrichtung in den letzten Wochen arg gebeutelt worden, so dass man vielleicht einmal auf ein ganz besonderes Ereignis aus einer ganz anderen Fachrichtung hinweisen sollte, dass es so noch nie gegeben hat. Das erste Mal hat eine Frau, also ein weibliches Wesen, die Fieldsmedaille erhalten. Unglaublich aber wahr.
Der erste Kommentar der neuen Fieldsmedaillenbekommerin Maryam Mirzakhani: Ich hau euch alle weg! |
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13.08.2014 15:52 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Ein Tag auf dem Rummel
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Das Leben ist ein langer, dunkler Fluß. Angefangen als Rinnsal zwischen Steinen und Sträuchern ergeben sich Stromschnellen und Wasserfälle. Tiere verstecken sich zwischen den Felsen am Grund und bei den meisten nimmt die Wasserverschmutzung überhand. Zeit, sich zu fragen, ob es denn so weitergehen kann oder ob man den wilden Sturzbach des eigenen Lebens nicht in ruhigere Bahnen leiten kann, in einen langsam dahinfließenden Strom unter dessen Oberfläche das Wissen der langen Jahre des Herumtreibens gut aufgehoben ist.
Das Leben ist eine Achterbahn. Man wird ohne eigenes Zutun hinaufgezogen und dann einfach Fallengelassen. GRavitation ist das Arschloch, dass uns dann nach unten zieht, in nicht berechenbaren Kurven und geraden Teilstücken, nach links und rechts schmeissend, nach oben, nach unten, der Körper kann die Arme nicht mehr halten, sie fliegen davon, der Magen wird flau, man kotzt den Vordermann an, leider wird der Auswurf zurück ins eigenen GEsicht getrieben. Am Ende ist man beschmutzt und ausgelaugt. Das Leben ist eine Achterbahn und dann stirbt man.
Das Alles hat nur auf den ersten Blick nichts mit Fußball zu tun. Jede |
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Gesellschaft hat den Fußball, den sie verdient. Ipso facto spiegelt der Fußball, den wir sehen, genau die Gesellschaft und damit das inhärene Leben in ihr wider, in der wir leben. Jedes Abseits ist auch ein Abseits in uns, jedes Foul ist auch ein Foul an uns, jeder Trottel, der an der Außenlinie steht und mit wilden Gesten den falschen Spieler Aus- und Einwechselt, dieser Trottel, dass sind wir. Du und Er und Ich.
Aus diesem Dilemma kommen wir auch nicht mehr raus, es sein denn, wir machen einen harten Schnitt und distanzieren uns vom Fluß, von der Achterbahn, vom Fußball. Was bleibt ist das Leben in seiner reinen, unbeschmutzten Form: Laaaaaaangweilig. Dies ist also auch nicht erstrebenswert. Nehemn wir also unser Boot und fahren raus auf den Fluß, die Angel in der Hand, schnappen wir uns den längsten Aal, den wir je gesehen haben; wenn wir den Kopf zur Seite drehen, kotzen wir uns nicht selber an, sondern unseren Hintermann (oder unseren Hintern, man); nehemn wir den Ball und kicken ihn nach vorne, Doppelpass, aus dem Hintergrund müsste man selber schießen, man schießt, Toooor, Tooooooor. Und nicht vergessen: ich hau euch alle weg!
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05.08.2014 08:08 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Die AllSvenskanbroks - Verfall einer Familie
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Die Meisterschaft scheint abgehakt zu sein. Zumindest für fast alle Mannschaften, die im schönen Schweden angetreten waren. Resultat ist eine gemäßigte Langeweile, eine uninspirierte Belanglosigkeit an den Spieltagen. Dieses Gefühl der Bedeutungslosigkeit der eigenen Spielweise ist in den letzten Jahren geachsen und hat sich aus einem kleinen Pflänzchen, dass unbeachtet zwischen den Fugen der Gehwegplatten wuchs, zu einem veritablen Buschwerk entwickelt, welches den meisten Trainern das Sonnenlicht klaut.
Und es ist kein Garten- und Landschaftsbauer in Sicht, der das Gestrüpp vielleicht zurückschneiden könnte. Stattdessen ergeben sich die Übungsleiter, unter ihnen auch der ADHS-geplagte Ritalinjunkie fubinini, in hilflosen Gesten, begleitet von einer jammervollen Miene. Nicht berechenbare Spielzüge waren der Plan, mit denen eben jener fubinini angetreten war, dem eigenen Jammertal zu entfliehen und wiede retwas Spannung zu erzeugen, sowohl in der AllSvenskan als auch im eigenen Leben, im menschlichen Miteinander und auch in der Presselandschaft.
Aber, ach, es wurde nichts daraus. Die Spielzüge verpuften wirkungslos und auch das menschliche Miteinander verbesserte sich nicht. Und der schon jahrelang gehegte Wunsch nach Veränderung, entweder eine neue Liga im Herzen Europas oder aber ein oder zwei Sabbatjahrzehnte, verstärkte sich in den letzten Wochen extremst. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der erfolgloseste Erfolgstrainer Europas, |
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eben der lethargische Phlegmat fubinini, auf der Pressekonferenz ankündigte - zum wiederholten Mal -, die aktuelle Saison als Abschiedstour durch die vielen schönen Städte Schwedens zu nutzen.
Was wird von Schweden bleiben in der Erinnerung des egomanen Misanthropen?
- die Auflösung der SuperEttan, die sich als Bärendienst am schwedischen Fußball erwiesen hat und definitiv zur Belanglosigkeit der Spieltage begetragen hat,
- die Bildlosigkeit der Zeitungsartikel, die die umfangreiche Sammlung körperbetonter Bilder zur Nutzlosigkeit verdammte,
- ein sagenumwobenes goldenes Schloß voller williger Jungfrauen, die auch nach Jahren immer noch Jungfrauen sind, was durchaus Zweifel an der Libido des Schloßherrn hervorruft,
- ein Trainerehepaar, dass durchaus mehr Ehestreitigkeiten in der Presse austragen könnte, dann wäre es vielleicht nicht so voller Langeweile, (Popcorn ist vorhanden),
- ein permanenter Meiterschaftsanwärter mit Doktortitel von "Institut für parawissenschaftliche Erforschung der Freien Energie" auf den äußeren Hebriden, dessen Meisterschaften irgendwie esoterisch erscheinen,
- jede Menge schwedischer Filme, die man konsumierte, um viel über Schweden im Allgemeinen und Schwedinnen im speziellen zu lernen.
Wie dem auch sei, geniesst die letzte Saison mit dem flegelhaften Muttersöhnchen fubinini und denkt immer daran, was er euch beigebracht hat: Ich hau euch alle weg! |
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01.08.2014 09:21 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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Schwedische Reitstunde
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Kurz bevor es zum Reiten geht - auf echten Pferden, ihr Trottel! - versucht man in der heimlichen Hauptstadt der Schweden, der Perle am Vätternsee, also im Venedig Skandinaviens, kurz, in Jonsköping, noch einen kleinen Zeitungsartikel auf den Weg zu bringen.
Da in der schwedischen Presse nur noch bla bla geschrieben wird und ebenso die Kreativität des aktuell Schreibenden zum Ende der Woche auch nur noch auf Sparflamme kocht, wird dies mitnichten Pulitzerpreisverdächtig, sondern es drängt sich, allerdings nicht uncharmant, der Eindruck auf, dass hier nicht der Informationspflicht Bahn gebrochen wird, nein, schnöde materialistische Interessen scheinen Hauptanliegen dieser Zeilen zu sein.
Aber, und hier kommt |
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ein entschiedener Einspruch des Autors, aber ist es nicht normal, dass zu diesem Zeitpunkt und mit diesem Beiprogramm in der Presselandschaft auch dem LSD-schwangeren Hirn nur noch Reflexe aus dem Stammhirn in die Feder, vulgo Tastatur, fließen? Kann man die Hinwendung zu reinem Punktedenken verübeln, wenn es bei den Kollegen viel offensichtlicher erscheint?
Eine klare Antwort: JA, genau das kann man. Es ist die Pflicht eines Autors mehr zu tun, gerade dann, wenn man durchaus mit Potential gesegnet ist, Information mit Hintergrund und leichter Muse zu präsentieren. Insofern gibt es zwei Dinge zum Ende hin deutlich hervorzuheben:
- dieser Artikel ist eine Ausnahme, die nächsten werden wieder besser
- Ich hau euch alle weg! |
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25.07.2014 17:07 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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 Quick-Menu 
Schweden
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| Pl. |
Team |
TK |
| 1. |
Gefle IF |
24,2 |
| 2. |
Assyriska Föreningen |
30,0 |
| 3. |
IFK Göteborg |
26,1 |
| 4. |
Halmstads BK |
19,9 |
| 5. |
Helsingborgs IF |
25,8 |
| 6. |
AIK Solna |
29,3 |
| 7. |
Kalmar FF |
31,6 |
| 8. |
Umeå FC |
25,2 |
| 9. |
Göteborgs AIS |
29,8 |
| 10. |
IF Elfsborg Boras |
27,0 |
| 11. |
Hammarby IF |
25,0 |
| 12. |
Jonköpings Södra IF |
25,9 |
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