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COPA NEWS

Düsseldorf verwirrt: Neuer Anfang oder Ende? Doch Chrille?
Düsseldorf - 11 Jahre, 9 Monate, 1 Woche, 4 Tage oder 614 Wochen, 5 Tage oder 4.303 Tage sind seit dem letzten Artikel vergangen. Damals gab es einen Spieltag gegen Köln und Gladbach. Diese Saison geht es nur gegen Gladbach, die Kölner starten in Liga 2. Gut so. Immerhin hier ist die Welt noch Ordnung.
Aber wie verrückt ist das? Fußball Deutschland macht gerade Wortwitze zu dem

Trainerwechsel in Düsseldorf. Auf Anfang folgt Ende. Aber bei Copa Mundial ist (wieder) alles beim Alten. Stichwort Alt: Der Jungtrainer Chrille ist in die Jahre gekommen, feierte diese Woche seinen 40. Geburtstag und ist dennoch motiviert, wie zu den Copa Anfängen. "Ich habe Rücken, aber ich habe auch Bock", so der Cheftrainer auf der Pressekonferenz vor den beiden Saisonauftakt Spielen.
14.04.2026 16:33 - Chrille - Fortuna Düsseldorf (0.3 TK)
No time to die
Südsee, Mittwoch, 35 Grad, Sonne – Dr No bastelt an seinem Superlaser, mit dem er endlich den Mond vom Himmel schießen will. Wenn nur der orange Mann aus Amerika den Iran nicht angegriffen hätte. Dr No muss deswegen leider immer noch auf eine Lieferung aus Teheran warten, die er so dringend für die Fertigstellung benötigen würde. Plötzlich geht ein Alarm los. „Was ist denn jetzt schon wieder? Kommt schon wieder Capitano

Americano, um mich aufzuhalten? Nein, war nur eine Emailbenachrichtigung. Copamundial geht weiter? Da kann ich ja wieder Trainer spielen, während ich auf meinen iranischen Safran warte.“ Dr No zieht seinen Labormantel aus, unter dem er immer noch das Dress von Wollongong trägt. Jetzt muss er sich nur noch zurück nach Australien schmuggeln lassen und hoffen, dass sich keiner mehr an den kleinen Vorfall erinnert, als Copa noch funktioniert hat. 2 Boys, one Cup…
14.04.2026 15:00 - Dr No - Wollongong City Wolves (0.3 TK)
Endlich wieder Platz im Stall
Belgrad, Mittwoch, 14 Grad, Regen – Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah sitzt im Wohnzimmer auf seinem fliegenden Teppich und sinniert über vergangene Zeiten und Erfolge nach. Seit 12 Jahren hält er sich als Turbanverkäufer über Wasser. Plötzlich klingelt das Telefon. Dran ist eine bekannte, aber fast vergessene Stimme:
„Machst du guckst du Emails! Copa geht weiter!“ krächzt Fenris aus dem Hörer.
„Verarsch jemand anderen. Das ist sicher nur Fake News vom orangen Mann.“
„Nein, ist echt, wie der nigerianische Prinz. Hab übrigens schon meine Kreditkartendaten angegeben und 5000 überwiesen. Solltest

du auch machen. Ich muss jetzt los, meine Spieler zusammentrommeln.“
Kann es wirklich sein? Geht Copa wirklich in die nächste Runde? Hadschi Halef versucht mit einigem Schwierigkeiten mit seinem Teppich aufzustehen und macht sich auf den Weg in den Stall, um die Reste seiner Mannschaft in Augenschein zu nehmen. Als guter Trainer, der er ist, hat er seinen Spielern gestattet, für die Übergangszeit zwischen seinen Kamelen zu schlafen. „Männer, auf geht’s. Raus aus dem Kamelmist und rein in die Klamotten. Ich hoffe, die Wampen passen noch rein.“ Während sich nicht mehr so knackige Körper in enge Dressen pressen, grinst Hadschi Halef vor sich hin. Kann es wirklich sein?
14.04.2026 14:59 - Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah - Partizan Belgrad (0.3 TK)
Neuer Trainer in Alkmaar
Der niederländische Traditionsverein AZ Alkmaar sorgt kurz vor Beginn der neuen Saison für Schlagzeilen: Nach dem überraschenden Aufstieg steht nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Die Vereinsführung setzt damit bewusst ein Zeichen für einen frischen Neustart in der höchsten Spielklasse.

Der neue Coach gilt als taktisch flexibel und legt großen Wert auf ein kontrolliertes Aufbauspiel sowie aggressives Pressing. In ersten Trainingseinheiten ließ sich bereits erkennen, dass er klare Vorstellungen von Spielstruktur und Rollenverteilung hat. Besonders junge Talente sollen

gefördert und schrittweise an das höhere Niveau herangeführt werden – ein Ansatz, der gut zur Vereinsphilosophie passt.

Die Erwartungen im Umfeld sind dennoch hoch: Als Aufsteiger will AZ Alkmaar nicht nur die Klasse halten, sondern sich langfristig im oberen Tabellenmittelfeld etablieren. Entscheidend wird sein, wie schnell die Mannschaft die Ideen des Trainers verinnerlicht und auf dem Platz umsetzen kann.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Klar ist jedoch schon jetzt: Mit dem Trainerwechsel beginnt für AZ Alkmaar ein spannendes neues Kapitel.
14.04.2026 14:11 - Alejandro80 - AZ Alkmaar (0.3 TK)
In Brasilien wird wieder gespielt
Trainer putschi ist zurück. Nach wie vor bei Sào Paulo FC in Brasilien. Die zwölfjährige Unterbrechung der Liga ist vorbei und es geht wieder rund. Zum ersten Spiel geht es in den Süden des Landes zu Avaí FC. Der Aufsteiger aus der Serie B ist bestimmt erpicht darauf die Liga zu halten, also wird es für Trainer putschi erstmal nur darum gehen nicht die Schießbude der Liga zu werden. Alle Schuhe sind geputzt, die rot-weiß-schwarzen Trikots sind gewaschen und die Bälle sind auch aufgepumpt. Die Heimspielstätte von Sao Paulo FC ist das Estádio do Morumbi mit 67.000 Plätzen, das am zweiten Spieltag zum ersten Mal benutzt wird.
14.04.2026 12:08 - putschi - São Paulo FC (0.3 TK)
Fern der Heimat
Buxoro also ist die neue Heimat des australischen Urgesteins Tom Tailor. Lange galt er als verschollen. Dabei hat er als Einsiedler und Aussteiger und Selbstversorger sein Leben im fernen Usbekistan gelebt. Keine Ahnung, wer Buxboro ins Hirn geschissen hat, aber sie werden den Stein verfluchen unter dem sie Tom Tailor gefunden haben. Dazu haben sie ihm sogar noch das Traineramt übertragen. War für Amateure! Seit Ewigkeiten hat Tailor keinen Ball mehr gesehen, geschweige denn Menschen. Seinen 1,95m langen Bart musste er opfern. Die Social Media Abteilung wollte es so. Es bleibt abzuwarten ob das Experiment Buxoro glückt oder, was wahrscheinlich ist, komplett in die Hose geht.
14.04.2026 11:20 - Tom Tailor - FK Buxoro (0.3 TK)
Na dann...auf ein Neues
Nuni ist wieder zurück in der Schweiz. Und Copa ist wieder zurück im Netz. Wahnsinn! 'Was habe ich geweint, als ich die Mail erhalten habe, dass es wieder losgehen wird! So viele Nächte mit Krämpfen und kalten Schweissausbrüchen als Copa zu Grabe getragen wurde. Dann die Phase des Vergessens, wie bei Stephen King's ES. Eine Mail - alles wieder da. Das Zittern anfangs der Woche. Die Trainings, unzählige Stunden des Taktierens, Schreckhaftes Aufwachen mitten in der Nacht um dann die Züge nochmals zu ändern. Ich freue mich riesig auf den Verein im Wallis, eigentlich bin ich aber vor allem hier um den beiden

Vereinen aus Zürich eins an die Fresse zu hauen', so die ersten Worte von Nuni, aka Zinedine und so weiter.

Liebe Copatadores, ich freue mich ungemein nach so vielen Jahren euch alle wieder hier zu sehen, Wahnsinn! Und wir sind alle gross geworden, so cool :) Vielleicht gibt es auch ein Arosa Revival, wer weiss...

Nun geht es aber erstmal in die neue Saison mit den altbekannten und neuen Trainern, mal schauen wer es die ersten paar ZAT überlebt und wen es dann raushaut...aber eines ist klar: COPA PER SEMPRE!

Und nun freue ich mich auf die ersten Punkte. Oder auch nicht. Das weiss man bei mir ja nie so genau... :)
14.04.2026 10:55 - nunenconuschent - FC Sion (0.3 TK)
Verblasste Erinnerungen
Langsam kamen sie hoch, die Erinnerungen. "Hier war ich doch schon mal!"
Tor-Fan versuchte, in seinem geschundenen Gedächtnis zu kramen. Aber zu verschwommen war das alles, was er darin fand. Verschwommen, vielleicht lag es aber auch an einem 15-jährigen Selbstversuch, die Erinnerungen zu tilgen. Mit diversen legalen Substanzen das zu zerstören, was immer noch schmerzt. Jetz musste er feststellen, daß es immer noch da war.
Eine unerfüllte Sehnsucht. Wonach? Anerkennung, Erfolg, geliebt werden? So recht einordnen konnte er seine

Gefühle nicht. 20 Jahre war sein Engagement bei Paysandu Bella Vista her. Danach eine lange Pause, Versuche, woanders in Südamerika auf die Beine zu kommen und schliesslich die totale Selbstaufgabe.
Jetzt also wieder Paysandu, nochmal Uruguay. Diesmal aber beim Lokalrivalen. Warum hatten sie ihn angefragt? Warum hatte er angenommen? Es würde wohl noch eine Zeit dauern, das alles richtig einordnen zu können. Vielleicht hilft es ja auch, einfach nur die Fussballschuhe anzuziehen, auf dem Trainingsplatz zu stehen und sich auf das Wichtigste zu konzentrieren: den Fussball!
14.04.2026 09:32 - Tor-Fan - Paysandu FC (0.3 TK)
Der Mann, der blieb
Taschkent. In einer Welt, in der Trainer schneller wechseln als die Werbebanner am Spielfeldrand, gibt es in der usbekischen Professional Futbol Ligasi ein Phänomen, das die Wissenschaft bisher nicht erklären konnte: Einen Trainer, der seit Saison 32 beim selben Verein arbeitet. Elf Saisons. Elf. Das ist in Trainerjahren ungefähr so, als würde man seit der Steinzeit denselben Friseur haben.
Sein Name ist Hikari. Oder zumindest ist das der Name, den er jetzt trägt. Zuvor hiess er anders, aber wir haben beschlossen, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Wie der FC Pakhtakor selbst es offenbar mit den Ergebnissen der letzten Saison getan hat. Platz 14. Vierzehn. In einer Liga mit - und das ist der entscheidende Teil - nicht besonders viel mehr Mannschaften.
Doch bevor man den Stab bricht: Dieser Mann hat Geschichte geschrieben. Vizemeister in Saison 34. Das beste Ergebnis seit Menschengedenken für Pakhtakor unter seiner Führung. Regelmässige Auftritte auf der kontinentalen Bühne. Eine Beständigkeit im oberen Mittelfeld, die so verlässlich war wie der Sonnenaufgang über dem Tian Shan, wenn auch etwas weniger spektakulär.

Begonnen hat alles in China, bei Shandong Luneng, wo Hikari - damals noch unter seinem bürgerlichen Namen - vier Saisons lang lernte, dass Geduld eine Tugend ist und Platz 13 ein Anfang. Dann kam Taschkent. Und blieb. Und blieb. Und blieb.
Was die Sache nun vollends surreal macht: Während Hikari in stoischer Ruhe verkündete, er wolle in Saison 43 "neue Impulse setzen, ohne die Grundwerte des Vereins zu verraten", sickerten aus der Copa-Welt Nachrichten durch, die selbst für abgehärtete Transfermarkt-Beobachter schwer zu verdauen sind.
In Zürich tauchte ein gewisser Nouri bei Grasshopper auf. Ein Trainer, der so viele Vereine hatte wie andere Leute Socken, und der auf der Pressekonferenz davon sprach, er habe "wochenlang Nachtschichten geschoben, um das System zu verstehen". In Morelia kehrte ein Luminos zurück, der dreifache Meister mit dem Hang zur Flucht, und redete etwas von

"Herzrasen beim Besuch alter Webseiten".

Drei Trainer. Drei Kontinente. Drei brandneue Namen. Alle in derselben Transferperiode aufgetaucht. Und alle sprechen davon, dass sie "endlich zurück" seien, als hätten sie gemeinsam ein Sabbatical auf demselben Ashram verbracht.
"Reiner Zufall", sagte Hikari und lächelte ein Lächeln, das zu viel wusste.
Auf die Frage unseres Reporters, ob er die beiden anderen Trainer kenne, antwortete Hikari ausweichend: "Im Fussball kennt jeder jeden. Manche kennen sich sogar besser, als sie zugeben würden."

Unsere Investigativ-Abteilung hat übrigens herausgefunden, dass alle drei Trainer in der Vergangenheit auffällig ähnliche taktische Handschriften aufwiesen, zur selben Zeit Transferentscheidungen trafen, und - dies ist nun wirklich ein bemerkenswertes Detail - offenbar dieselbe E-Mail-Adresse für den Vereins-Newsletter verwenden.

Aber das ist sicher nur ein Zufall.
So wie es ein Zufall ist, dass alle drei in derselben Nacht ihre Namensänderung beim Verband eingereicht haben.
So wie es ein Zufall ist, dass keiner der drei jemals gleichzeitig auf einer Pressekonferenz gesehen wurde.
So wie es ein Zufall ist, dass Hikari, als er nach Nouris Lieblingspizza gefragt wurde, ohne zu zögern "Margherita, aber nur von dem Laden in der Breite Strasse" antwortete, obwohl Nouri in Zürich und Hikari in Taschkent arbeitet.

Elf Saisons. Ein Verein. Ein neuer Name. Und die beunruhigende Gewissheit, dass in der Copa-Welt nichts so ist, wie es scheint... ausser vielleicht die Tatsache, dass Taschkent auch in Saison 43 wieder um den Titel mitspielen möchte. Oder zumindest nicht nochmal Platz 14 werden will.
"Die entscheidende Frage ist doch nicht, wer ich bin", sagte Hikari zum Abschluss und stand auf. "Die entscheidende Frage ist, ob das Spiel wieder laufen wird, wie wir es kennen."

Unser Reporter verstand nicht, was er damit meinte.

Wir auch nicht.

Aber das Licht in Hikaris Büro brannte auch in dieser Nacht bis drei Uhr morgens.
14.04.2026 00:11 - Hikari - FC Pakhtakor Tashkent (0.3 TK)
Morelia holt alten Bekannten zurück
Morelia. Es gibt Menschen, die verlassen einen Ort und kommen nie wieder. Es gibt Menschen, die verlassen einen Ort und kommen nach zwei Wochen zurück, weil sie ihre Zahnbürste vergessen haben. Und dann gibt es Luminos, der nach 14 Saisons und einem bemerkenswerten Umweg über Kolumbien und Mexiko-Stadt nun zurückkehrt an den Ort, an dem alles begann und das unter einem Namen, der klingt, als hätte ein Anime-Charakter einen LinkedIn-Account erstellt.

Die Geschichte ist schnell erzählt, wenn man Atem holt: Saison 28, ein junger Mann mit einem deutlich weniger poetischen Namen übernimmt Monarcas Morelia und wird auf Anhieb Meister der Primera División. Die Fans feiern. Die Presse jubelt. Und was macht der frischgebackene Champion? Er verschwindet. Erst nach Kolumbien zu Independiente Santa Fe, wo er - man muss es neidlos anerkennen - in Saison 33 erneut den Titel holt. Dann weiter zu Club América, wo er in Saison 41 seinen dritten Meistertitel einfährt.
Drei Meisterschaften. Zwei Länder. Und eine bemerkenswerte Fähigkeit, nach jedem Triumph sofort die Koffer zu packen, als würde der Erfolg einen unangenehmen Geruch verströmen.
"Ich habe Morelia immer vermisst", sagte Luminos bei seiner Vorstellung, und man konnte förmlich sehen, wie sich der Mediensprecher des Vereins

eine Träne aus dem Augenwinkel wischte. Ob vor Rührung oder weil er gerade seine Kontaktlinse verloren hatte, blieb unklar. "Ich bin regelmässig auf die Vereinswebseite gegangen und hatte jedes Mal Herzrasen, wenn sich dort irgendetwas verändert hatte."
Interessant ist, dass Luminos offenbar nicht der Einzige ist, der in dieser Transferperiode eine Art Wiedergeburt durchlebt. Wie unsere Korrespondenten berichten, sind zeitgleich in Zürich und Taschkent zwei weitere Trainer aufgetaucht, die ebenfalls unter neuen Namen alte Posten besetzen. Ein Zufall, der so gross ist, dass er beinahe kein Zufall mehr sein kann. Aber dazu mehr im nächsten Artikel, sofern unsere Investigativ-Abteilung bis dahin nicht wieder im Pausenraum eingeschlafen ist.

Was bleibt, ist die Frage: Kann ein Mann, der dreimal Meister wurde und dreimal danach weglief, beim vierten Anlauf endlich sesshaft werden? "Egal wie diese Saison ausgeht", sagte Luminos mit einer Entschlossenheit, die man sonst nur von Menschen kennt, die um drei Uhr morgens Ikea-Möbel aufbauen, "ich werde alles daran setzen, dass es auch eine nächste und übernächste Saison gibt."
Die Fans von Morelia nehmen es mit mexikanischer Gelassenheit: "Solange er nicht wieder nach der Meisterschaft abhaut, ist uns der Name egal."
14.04.2026 00:04 - Luminos - Monarcas Morelia (0.3 TK)
Endlich beim Traumverein
Absolute Mega das Copa Mundial wieder online ist, ich hoffe die Werbetrommel wird gerührt das viele neue und alte Spieler kommen so das die Ligen wieder ihre alte Grösse erreichen.
Zum Neustart ist es mir gelungen zu meinem Traumverein dem 1.FC Nürnberg zu wechseln. Jetzt gleich am ersten Spieltag muss der Club zum Neuling der Fortuna aus Köln reisen, was keine leichte Aufgabe werden sollte. Da der Verein und ihr Trainer natürlich mit einer grossen Euphorie in die Saison starten werden.
Wir werden in Topbesetzung nach Köln reisen und schauen was zu holen ist.
14.04.2026 09:51 - Alexander Stengel - 1. FC Nürnberg (0.3 TK)
Ändlich Mennlich
Hier in Australien wird noch Wert auf richtige Männlichkeit gelegt. Da gibt es keine Frauen als Trainerinnen in der höchsten Fussballiga. Nicht zu fassen, was da in bei Union passiert. Die würde bei uns in Boomershausen nicht mal in die Kabine gelassen werden. Es weiß doch jeder, dass nur Männer sich mit Fussball auskennen. Nicht umsonst heißt es dich der[/] Fussball. Habt ihr alle in der Schule nicht aufgepasst?! Maskulin. Männlich. Manly!
13.04.2026 23:59 - Archiebald More - Manly United FC (0.2 TK)
Der Mann mit Bart und Taktikbrett
Zürich. Man kennt das. Man steht nachts um drei Uhr in der Küche, starrt in den offenen Kühlschrank und fragt sich, wo alles schiefgelaufen ist. Genau so muss man sich die letzten Monate von Nouri vorstellen, nur dass der Kühlschrank eine Taktiktafel war und statt Käse die Überreste einer einst glorreichen Trainerkarriere darin lagen.
Wer ist Nouri? Nun, das ist eine Frage, die sich vermutlich auch Nouri selbst regelmässig stellt. Die Älteren werden sich erinnern: Unter einem anderen Namen, den die Redaktion aus Gründen des Zeugenschutzprogramms hier nicht nennen wird, führte dieser Mann einst PAE Aigaleo aus der griechischen Zweitklassigkeit zum Meistertitel der Super League. Saison 22. Die Athener Boulevardpresse nannte ihn damals den "Philosophen vom Piräus" - ein Titel, den er sich verdient hatte, weil niemand seine Aufstellungen verstand, sie aber trotzdem funktionierten.

Dann kam der Grössenwahn. Newcastle. Köln. Der unvermeidliche Abstieg. Das Pendeln zwischen erster und zweiter Bundesliga wie ein verspäteter ICE zwischen Köln und Düsseldorf. Ein kurzes Gastspiel in Lissabon, wo er zwei Saisons lang bewies, dass man auch in Portugal zuverlässig Mittelfeld spielen kann.
Und jetzt? Grasshopper Zürich. Die Schweiz. Neutraler Boden, sozusagen. "Ich habe in

den letzten Monaten sehr viel Zeit damit verbracht, das System hier zu verstehen", sagte Nouri auf der gestrigen Pressekonferenz und rieb sich dabei die Augen, als hätte er seit sechs Wochen nicht geschlafen. "Das Erbe meines Vorgängers war... sagen wir mal... kreativ dokumentiert. Ich musste erstmal herausfinden, welche Teile noch dem Original entsprechen und welche von irgendwelchen Übergangslösungen übrig geblieben sind."
Auf die Frage, ob er vor dem ersten Spieltag nervös sei, antwortete er mit einem Lachen, das nicht ganz die Augen erreichte: "Ich habe unzählige Testläufe gemacht. Ob das im Ernstfall mit echten Gegnern alles funktioniert? Fragen Sie mich nach Saison 44. Oder 45. Oder, wenn alles gut geht, 50."

Eines muss man ihm lassen: Dieser Mann gibt nicht auf. Aigaleo. Dreimal. Köln. Zweimal hoch, zweimal runter. Lissabon. Und jetzt Zürich. Wie ein Bumerang, der nicht weiss, wo er eigentlich hingehört, aber zuverlässig immer wieder auftaucht.
Die Frage ist nur: Kann man einem Trainer vertrauen, der mehr Vereine gewechselt hat als manche Spieler Schuhe? Die Antwort der Grasshopper-Führung war eindeutig: "Er war der Einzige, der sich gemeldet hat."

Willkommen in der Schweiz, Nouri. Wir hoffen, du bleibst länger als dein letzter Aufenthalt bei Sporting.
13.04.2026 23:49 - Nouri - Grasshopper Zürich (0.3 TK)
Der Khan der Trainerbank: Zwischen Tradition und Weltherrschaft
Der mongolische Feldzug des Dschingis Khan vollzog sich bekanntlich auch bis Zentralasien und reichte seinerzeit eben auch bis nach Usbekistan. Was dann geschah blieb lange Zeit verborgen, bis der Ur-Ur-Ur-Enkel des mongolischen Feldherrn ein Mann namens Pepeke Khan plötzlich als Fußballtrainer auftauchte. Nach einigen Jahren in Japan packte ihn das Heimweh und er kehrte zurück an seine Geburtsstätte. Samarkand, der mystische Ort an der Seidenstraße. Wichtiger Handelspunkt für den Welthandel, genauso wichtig wie für den Weltfußball. Denn hier

plant der FK Dinamo Samarkand Copa-Fußballgeschichte zu schreiben. Zumindest sind die die Aussagen des Trainers so zu deuten. „Wir haben die Ambition nicht nur Dauermeister hier in Usbekistan zu werden, sondern die Liga im Weltfußball zu etablieren,“ so der Trainer auf seiner ersten Pressekonferenz. Die nötige Prominenz ist in der Liga jedenfalls vertreten und verheißt auf eine spannungsvolle Saison. „Es fühlt sich an wie in der englischen Premier League. Jeder Spieltag eine neue Herausforderung.“ Zittern ihm da wohl auch etwas die Knie?
13.04.2026 22:54 - Pepeke Khan - FK Dinamo Samarkand (0.3 TK)
Die Zeiten ändern dich
Man muss es ehrlich sagen. Ich weiß nicht genau, ob ich noch die Energie und vor allem die Zeit habe, auf vier Hochzeiten zu tanzen. Ist ne Menge los hier auf der anderen Seite des Bildschirms. Und schon damals war in Südamerika als erstes Schluss bei mir. Aber hey! Allein dieses Wappen wird mir Motivation sein. So ein elegantes Segelschiff. Als ich mir den Verein ausgesucht habe, war Palmeiras auch noch frei. Sogar mit 0,6 TK mehr. Und der größere Verein (glaube ich zumindest). Aber dieses Schiff! Ich lerne bestimmt einiges über die brasilianische Liga in den nächsten Wochen. Vielleicht ja sogar Portugiesisch.
13.04.2026 23:40 - Archiebald Mo - Vasco da Gama (0.3 TK)
Letzte Saison noch...
ja und letzte Saison ist nicht erst gestern gewesen sondern vor fast 12 Jahren... Puh... Die Glenfield Rovers mit Trainer stevefire gehen mit großen Erwartungen in die neue Saison.
Letztes Saison hat das Team noch im AFC Cup Finale gestanden und unterlag im Best of Five mit 1:3 gegen einen vietnamesischen Vertreter... diese Liga wurde sogar eingestampft...
In Glenfield läuft eine Petition dafür, dass die Rovers dementsprechend als bestes aktives Team aus dem letzten AFC Cup Wettbewerb auch für diesen qualifiziert sein müssten. Der Verband hat aber schon abgewunken. Ein Versuch war es wert.
13.04.2026 19:50 - stevefire - Glenfield Rovers (0.3 TK)


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