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90 Minuten? Von wegen. Jetzt entscheiden Taschenrechner, Nerven und wahrscheinlich das Wetter.
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Es ist angerichtet.
Noch ein Doppelspieltag – und die Allsvenskan hat beschlossen, die Meisterfrage bis zur allerletzten Minute offen zu lassen. Drei Mannschaften dürfen noch träumen, eine wird am Ende jubeln und der Rest wird vermutlich erst einmal eine sehr lange Tabellenanalyse starten.
AIK Solna geht als Tabellenzweiter in die letzten beiden Spiele. Die Ausgangslage? Einfach erklärt: Gewinnen hilft. Alles andere macht die Sache komplizierter.
Während Trainer, Spieler und Fans überlegen, wie viele Tore sie noch einsetzen sollen, laufen in Solna bereits die wichtigsten Vorbereitungen: Der Taschenrechner wurde aufgeladen, der Tabellenrechner aktualisiert und vorsorglich ein zweiter Kaffee gekocht.
Besonders spannend: Am letzten Spieltag wartet ausgerechnet Spitzenreiter |
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Assyriska. Dramaturgisch hätte selbst ein Drehbuchautor vermutlich gesagt: „Jetzt übertreibt ihr aber.“
In Solna bleibt man dennoch gelassen. Zumindest nach außen. Intern soll bereits diskutiert worden sein, ob man zur Sicherheit den Platzwart, den Busfahrer und den Zeugwart ebenfalls in den Kader aufnimmt. Man weiß ja nie.
Eines ist jedenfalls sicher: Diese Saison hatte alles – überraschende Tabellenführer, wilde Ergebnisse, reichlich Kopfschmerzen beim Torkontingent und genug Rechenspiele, um einen Mathematikprofessor glücklich zu machen.
Jetzt fehlen nur noch zwei Spiele.
Und vielleicht eine kleine Portion Fußballglück. Denn manchmal entscheidet am Ende eben nicht nur der bessere Plan – sondern auch, ob der Fußballgott gerade gute Laune hat. |
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17.07.2026 16:32 -
TheBoss -
AIK Solna
(0.3 TK)
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