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WM-Euphorie ja – Monastir-Frust nein
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Ganz Tunesien befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Die Nationalmannschaft steht sensationell im WM-Finale gegen Marokko und hat dabei im Halbfinale einen ganz besonderen Triumph gefeiert. Ausgerechnet Südkorea wurde nach einem dramatischen Elfmeterschießen ausgeschaltet – jenes Team, das zuvor lautstarke Unterstützung aus den USA erhalten hatte.
Denn Chicago-Fire-Trainer scottfire hatte nach dem Ausscheiden der Vereinigten Staaten einen viel diskutierten Gastartikel für Südkorea geschrieben und dem Team die Daumen gedrückt. Für seinen Bruder johnfire dürfte dieser Seitenhieb besonders geschmerzt haben. Am Ende jubelte ganz Tunesien – und scottfires Favorit musste die Heimreise antreten.
Während die Nationalmannschaft Geschichte schreibt und den afrikanischen Fußball auf die größte Bühne der Welt |
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bringt, herrscht bei US Monastir allerdings Ernüchterung. Der Verein konnte von der landesweiten Euphorie bislang nicht profitieren. Im Gegenteil: Die Mannschaft rutschte zuletzt bis auf den 6. Tabellenplatz ab und steht damit außerhalb der internationalen Qualifikationsplätze.
Der Kontrast könnte größer kaum sein. Hier die Nationalelf, die von einem WM-Titel träumt und ein ganzes Land vereint. Dort US Monastir, das nach dem bitteren Aus in der CAF Champions League nun auch in der Liga den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren droht.
Vielleicht färbt der Geist der Nationalmannschaft ja noch auf Monastir ab. Denn wenn Tunesien gezeigt hat, dass Rückschläge überwunden werden können, dann sollte das auch für den Verein von johnfire gelten. Die Saison ist noch nicht verloren – doch jetzt müssen endlich Taten folgen. |
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12.07.2026 19:33 -
johnfire -
US Monastir
(0.3 TK)
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