|
Bademeister bora pfeift zum Saisonfinale–noch 3 Badeeinheiten bis zum Abpumpen
|
Im Strandbad St. Gallen riecht es nach Sonnencreme, Pommes und einer Prise Meisterträume. Oberbademeister bora milutinovic hat die Trillerpfeife um den Hals, den Rettungsring geschniegelt und den Liegestuhl taktisch perfekt an der Seitenlinie platziert.
„Noch drei Badeeinheiten“, murmelt bora und blickt ernst über den Bodensee. Die heißen Prüfungen heißen Sion, Winterthur und Basel. Für gewöhnliche Trainer sind das Ligaspiele. Für bora sind es die letzten Bahnen vor dem Saisonende – einmal durchs Nichtschwimmerbecken, einmal vom Dreimeterbrett und zum Abschluss die legendäre Arschbombe ins Basler Hafenbecken.
Zwischen den Trainingseinheiten zählt bora nicht Punkte, sondern Sonnenbrände. Jeder Sieg bringt eine Kugel Stracciatella, jedes Gegentor |
|
|
kostet eine Portion Pommes. Die Spieler des FC St. Gallen wissen längst: Wer zu spät zum Training kommt, muss zuerst den Sand aus dem Beachvolleyballfeld harken, bevor überhaupt an Fußball gedacht wird.
Die Bodensee-Nixen haben bereits die Saisonabschluss-Party angekündigt, die Möwen kreisen neugierig über dem Stadion und sogar die Rettungsschwimmer fragen sich, ob bora nach dem letzten Spiel überhaupt noch an Land bleibt. Vielleicht verschwindet er einfach auf einer Luftmatratze Richtung Sonnenuntergang.
Doch bora grinst nur verschmitzt, setzt seine Sonnenbrille auf und sagt: „Erst Sion. Dann Winterthur. Dann Basel. Danach wird der Bademeisterstuhl zusammengeklappt – und dann werden wir sehen, ob diese Saison nur ein Sommertag war oder eine Legende für die Ewigkeit.“ |
|
11.07.2026 15:58 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
|
|
|