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Schluckauf in drei Zügen
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Zwischen zwei Schalen Tee lag in der Choykhona ein Brett mit drei schwarzen Flecken: 0:5 in Samarkand, 0:3 in Muborak, 0:3 bei Lokomotiv. Hikari betrachtete sie wie missratene Züge. Platz sieben, 36 Punkte, 54:58 Tore, zwölf Siege, fünfzehn Niederlagen. Kein Remis. Wie überall in dieser Liga. Halbe halten nicht.
Dreimal auswärts versunken. Und jetzt wieder zweimal hinaus.
Hikari hob die Schale. „Pakhtakor hat draußen erst zweimal gewonnen. Ein Schluckauf wird trotzdem nicht bekämpft. Man hält die Luft an und wartet.“
Pepeke Khan hatte aus Hikari ein hik hik gemacht und danach fünf Tore serviert. Hübsch. Nur ist ein Khan keine Schachfigur. Dort fällt am Ende der König. Mancher Herrscher merkt erst beim Opfer, dass er bloß ein Bauer war.
Zunächst wartet Olmaliq. Das Schlusslicht besitzt eine Stellung mit 72 Löchern. Selbst Schwarz trifft dort nach Belieben. |
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Wer 72 Felder offen lässt, ist matt, bevor die Uhr läuft. Danach Neftchi. Dann Buxoro in Tashkent.
Team Oksana reist an.
Vor Hikaris innerem Auge lagen sieben nackte Trainer zwischen Flaschen, Kondomen und Jointresten, während der nüchterne Bernd W. das Ende der Zivilisation verwaltete. Die zwei himmlischen Töchter aus der Charoshi Phiki Bar hatten ganze Arbeit geleistet. Hangover IV, nur ohne Drehbuch.
Buxoro kommt als Vierter mit 45 Punkten und sucht vermutlich noch den Kater. Pakhtakor hat die Partytruppe daheim schon einmal 5:0 zerlegt. „Kondome statt Bauern“, sagte Hikari. „Rausch statt Ruhe. Tief stehen, früh stechen, spät leiden. Diesmal leidet der andere.“
Der Co Trainer zog den König zurück.
Und Samarkand?
Hikari lächelte. Noch zwei Züge. ZAT 14. Tashkent. Eigenes Brett. Pepeke Khan darf kommen.
Hik. Hik. Ruhe.
Matt in zwei ZATs, Khan.
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01.07.2026 21:36 -
Hikari -
FC Pakhtakor Tashkent
(0.3 TK)
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