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Klingt komisch, ist aber so
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Ausgerechnet in mitten einer Hitzewelle hatte es Avispa-Coach Wolfgang Lippert wieder einmal nach Deutschland verschlagen. Sein Standort wurde ihm spätestens in dem Moment klar, als er in einem ICE hockte und sich plötzlich nichts mehr tat. Ein klitzekleines Problem mit dem Funksystem, so berichtete die Deutsche Bahn am Folgetag. Für Lippi bedeutete dies, dass er irgendwo zwischen Neuruppin und Pritzwalk auf offener Strecke zum Stehen kam und zwei Stunden Zeit geschenkt bekam, um über den Sinn des Lebens nachzudenken. |
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In Japan wäre das niemals passiert. Dort entschuldigt sich der Schaffner per Bückling, wenn der Shinkansen auch nur mit einer Minute Verspätung in den Zielbahnhof einfuhr. Aber man befand sich leider in der ostdeutschen Provinz, wo man allenfalls das Genörgel der Mitreisenden wahrnahm, für die in der realsozialistischen Vergangenheit ohnehin alles besser gewesen war. Ein bisschen seltsam war diese Wahrnehmung schon. Wie gut, dass schon bald der nächste Flieger in Richtung Nippon inklusive Lippi abheben würde. |
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24.06.2026 19:24 -
Wolfgang Lippert -
Avispa Fukuoka
(0.3 TK)
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